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NWZonline.de Pflanzomat

Zimmerazaleen: Farbenpracht im Wohnzimmer

06.01.2018

Vergessen wird leicht, dass Azaleen zu den anspruchsvollsten Zimmerpflanzen gehören, die im Winter blühen. Vom Gärtner aus dem Kalthaus bekommt man die Azaleen mit starkem Knospen- und Blütenbesatz, und sie finden ihren Platz im Haus dann häufig direkt im geheizten Wohnzimmer. Kommt dann auch noch eine direkte Besonnung hinzu, verblühen die Azaleen in kürzester Zeit. Es setzt Laub- und Knospenfall ein, und aus einer reich blühenden Zimmerpflanze ist eine verkahlte, unansehnliche Wegwerfpflanze entstanden.

Beim Kauf aufpassen

Beim Kauf ist auf robuste, unbeschädigte Exemplare zu achten. Die beste Qualität haben Azaleen mit gleichmäßigem Wuchs, einem starken Knospenbesatz sowie ersten aufgehenden Blüten. Besonders sollte auf dichtes Blattwerk geachtet werden. Pflanzen, die Blätter abgeworfen haben, werden im Haus schnell unansehnlich.

Es gibt ein großes Sortiment von Zimmerazaleen: klein- und großblumige, einfache oder gefüllte Sorten in den Farbtönen von weiß bis dunkelrot. Von der Größe kann man sich zwischen Miniaturpflanzen über meist zweijährige Exemplare mit einer Größe von gut 30 Zentimetern bis hin zu mehrjährigen Pflanzen, die als Hochstamm oder Pyramide erzogen werden, entscheiden. Zum Kauf großer und teurer Exemplare kann nur geraten werden, wenn man im Umgang mit Zimmerazaleen den grünen Daumen bewiesen und bereits erfolgreich Exemplare über den Winter gebracht hat.

Wie bei anderen Zimmerpflanzen ist es für die Pflege ratsam, sich vorzustellen, wie die Azaleen in ihrer Heimat wachsen. Sie sind Bewohner kühler und feuchter Bergwälder Ostasiens und wachsen in kalkfreiem, humosem Boden. Hält man sich diese Wachstumsansprüche vor Augen, kann man mit Zimmerazaleen nicht viel falsch machen.

Gekaufte Pflanzen erhalten erst einmal für zwei, drei Tage einen kühlen, halbschattigen Stand in einem wenig beheizten Flur oder Zimmer. Nur während der Vollblüte werden die Pflanzen vorübergehend ins warme Zimmer, möglichst weit weg von Heizkörpern, genommen.

Weiterkultur möglich

Dort ist ihr Wasserbedarf besonders hoch, es wird ausreichend mit enthärtetem, temperiertem Wasser gegossen. Ein tägliches Übersprühen mit zimmerwarmem Wasser ist in beheizten Räumen ebenso zu empfehlen wie der Stand in einem größeren Untersetzer, der mit Kiesel und Wasser gefüllt ist. Der Ballen sollte nie vernässt sein. Kommt dazu noch Zugluft, ist mit einem Abfall der Blüten und Knospen zu rechnen.

Verwelkte Blüten werden ständig mit dem Stiel herausgekniffen und unansehnliche Blätter abgezupft. Bei dieser Pflege blühen sie wochenlang.

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Zimmerazaleen werden oft nach der Blüte weggeworfen. Möglich ist auch eine Weiterkultur. Nach der Blüte bekommen die Pflanzen einen hellen und kühlen Standort. Sie werden zurückgeschnitten und umgetopft.

Bis Ende Mai behält sie diesen Standort und wird dann nach Möglichkeit schattig und geschützt, zum Beispiel unter Beerensträuchern, in den Garten gepflanzt. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für die Wiederblüte. Die Knospen bilden sich, ausgelöst durch die kühlen Nachttemperaturen, Ende August/Anfang September. Vor den ersten Nachtfrösten räumt man die Azaleen ins Haus, wo sie an einem kühlen Ort ihre Knospen weiterentwickeln.

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