• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Ammerland

Tierdrama In Der Gemeinde Wiefelstede: Plastikmüll tötet beinahe weißen Hirsch

09.05.2020

Bokel Dramatische Szenen am vergangenen Mittwoch in der Flur zwischen Bokel und Mansholt: Zwei Damwildhirsche kämpfen in Panik verzweifelt um ihr Leben. Darunter der weiße Hirsch, der seit einiger Zeit mit seinen Artgenossen durch das Revier um Bokel streift. Die beiden Tiere haben sich mit ihrem Geweih in einem liegengelassenen oder einfach weggeworfenen Weidezaun aus Plastik verheddert. Sie geraten in Panik und können sich auch nicht mehr selbst befreien.

Tiere im Todeskampf

Der Landwirt und dortige Revierpächter, Eike Holfeld, entdeckt die beiden Hirsche in ihrem Todeskampf. Er greift kurzerhand zum Handy und alarmiert seinen Mitpächter, den Ovelgönner Tierarzt Dr. Uwe Bruns. Als Veterinär darf Bruns ein Betäubungsgewehr besitzen und benutzen. „Wir konnten die Tiere ja nur in der Narkose befreien“, berichtet Bruns. Mit gezielten Schüssen sediert er die beiden Damhirsche. Schließlich können Uwe Bruns und Eike Holfeld das Wild aus dem Plastikgeflecht befreien. „Ein paar Stunden später und die beide Hirsche wären tot gewesen. Da bin ich mir ziemlich sicher“, so der Tierarzt aus der Wesermarsch. 

Lesen Sie auch:

Naturphänomen In Wiefelstede
Nanu, ein weißer Hirsch?!

Damit ist der Fall für ihn aber noch nicht erledigt: „Ich will nicht wissen, wie viele Hasen oder Igel sich in dem Zeug verheddern und verenden.“ Das Gefährliche an dem weißen Plastikband ist ein feiner Draht. Landwirte oder Pferdebesitzer zäunen mit dem Band ohne allzu viel Aufwand eine Koppel ein und setzten den Zaun unter Strom.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Newsletter "kurz vor acht" der Nordwest Mediengruppe erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Alte Plastikzäune gehören in Mülltone

„Das ist soweit auch völlig in Ordnung und stellt für das Wild keine Gefahr da“, so Uwe Bruns. Nur wenn der Zaun abgebaut wird oder nicht mehr brauchbar ist, wird er schon mal liegengelassen oder einfach in die Landschaft geworfen – wie in Bokel. „Es ist doch überhaupt kein Aufwand, den Plastikzaun mit nach Hause zu nehmen und ihn in die Mülltonne zu stecken“, ärgert sich Bruns. Er kann diese Unachtsamkeit nicht verstehen: „Das Wild hängt sich regelrecht auf – wie die Damhirsche in Bokel beweisen.“

Der Blaulichtblog für den Nordwesten

Jens Schopp Redakteur / Redaktion Rastede/Wiefelstede
Rufen Sie mich an:
04402 9988 2621
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.