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NWZonline.de Region Ammerland

Bauer Sucht Pfau: Vogel „Krummfuß“ in Edewecht entflogen

09.05.2020

Edewecht Fakt ist: Seit einigen Tagen hält ein Pfau die Gemeinde Edewecht in Aufruhr. Der auffällige Vogel sitzt auf Dächern, fliegt in die Gärten und macht durch laute Rufe auf sich aufmerksam. Zunächst hatte sich eine Frau aus dem 36 Kilometer entfernten Varrelbusch (Gemeinde Garrel) gemeldet. Der Pfau sei ihrem Schwiegervater entflogen. Doch offenbar vermissen noch mehr Menschen gerade einen großen Vogel. Am Freitag kontaktierte Reiner de Graaff von der Baumschule de Graaff aus Kleefeld die NWZ: Er sucht einen Pfau.

Eindeutige Merkmale

Das passt. Denn das Tier war in unmittelbarer Nähe in Portsloge und dem Hauptort Edewecht gesichtet worden. Außerdem: „Es gibt bestimmte Merkmale, an denen wir erkennen, dass es unser ist“, sagt eine Mitarbeiterin der Baumschule, die sich um die Tiere kümmert. So habe der Pfau erkennbar krumme Beine. „Wir haben ihn schon so bekommen. Er ist im Brutkasten zu heiß geworden.“ Daher komme auch sein Name: „Wir nennen ihn Krummfuß.“

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Zudem sehe man auf den Fotos, die Anwohner gemacht haben, dass der dreijährige Vogel noch kein richtiges ausgewachsenes Pfauenrad habe. „Sein Schweif ist zu kurz, um der sechsjährige Pfau aus Varrelbusch zu sein.“

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Pfau lässt sich nicht erwischen

Auch die (wahrscheinlichen) Besitzer haben versucht, den Pfau einzufangen. Erfolg hatten sie ebenfalls nicht. „Eigentlich kommt er nach ein paar Tagen wieder zurück. Er muss sich aber erschrocken und dann die Orientierung verloren haben“, sagt die Mitarbeiterin. An der Straße befinde sich eine Baustelle, vielleicht habe ihn ein lautes Geräusch verschreckt.

Das Lieblingsfutter von Krummfuß seien Mehlwürmer – oder Nudeln mit Sauce. „Damit kann man ihn anlocken und ihn zum Beispiel einen Schuppen oder Hühnerkäfig sperren.“ Wo der Pfau sich aktuell aufhält, sei allerdings nicht bekannt.

Auf dem Hof der Baumschule leben insgesamt zehn Pfauen gemeinsam mit Gänsen und Hühnern. Wenn der große Vogel wieder in die Nähe kommt, würde er den Rufen seiner Artgenossen folgen. „Wir hoffen immer noch, dass er zurückfindet. Luftlinie dürften es nur wenige Kilometer“, sagt Reiner de Graaff.

Einfangen im Netz?

Für eventuelle Schäden, die der Pfau verursacht, ist die Baumschule versichert. Sollte er aber zum Störfaktor werden, sei ein Abschuss nicht ausgeschlossen. Bevor es soweit kommt, sollen alle Möglichkeiten genutzt werden.

Bei der NWZ hat sich der Tiernotruf gemeldet. „Wir haben ein Netzwurfgerät, mit dem wir den Pfau wahrscheinlich einfangen könnten“, sagt Tiernotruf-Vorsitzender Jörg Schlüter. Dieses wird mit einer Gaspatrone betrieben, die ein Netz bis zu 20 Meter weit schießt und über dem Tier niederlässt. Wer dem Pfau also über den Weg läuft, kann sich unter Telefon  01 80/50 19 29 2 melden. Dann nimmt die Geschichte vielleicht doch noch ein glückliches Ende.

Arne Jürgens Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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