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Sanierung Der Hengstforder Mühle: Die Mühle am rauschenden Bach wird gestrichen

09.05.2020

Hengstforde Ganz langsam hebt sich der Kranwagenkorb, immer höher geht es hinauf in den blauen Himmel – und schließlich bietet sich dem Betrachter ein Blick quer über das Aper Tief auf die Wiesen. Ein Kuckuck ruft idyllisch dazwischen – hier könnte man Urlaub machen, aber dafür haben Detlef Eilts und Chris Scheppner keine Zeit. Die beiden Männer haben die Pinsel gezückt und legen Hand an: die vier Mühlenflügel, die Kappe, Fenster und Türen der Hengstforder Mühle erhalten in diesen Tagen einen neuen Anstrich.

Blitzweiß heben sich die Flügel gegen den blauen Himmel ab. Heute wollen die beiden Malergesellen die Rückseiten der rund zehn Meter langen Flügel streichen. Der Anstrich war dringend nötig, um das Holz zu schützen, nach dem Kärchern der Mühlen-Windrose und der Flügel war der alte Anstrich nur noch zu erahnen. Je nach Wetterlage zieht sich die Renovierung über die nächsten drei Wochen. Dazu müssen die beiden Malergesellen immer wieder in den Kranwagenkorb klettern und hoch- und runterfahren – für Scheppner kein Problem, sein Kollege Eilts hingegen bevorzugt eigentlich lieber festen Boden unter den Füßen – da nützen auch der Kuckuck oder der schöne Blick nichts.

„Die Mühle ist ständig extremen Witterungsverhältnissen ausgesetzt und muss nicht nur aus optischen, sondern auch aus sicherheitstechnischen Gründen regelmäßig unterhalten werden“, sagt Hans-Jürgen Schröder als Vereinsvorsitzender. Der Mühlenverein finanziert auch die Modernisierung – kein einfaches Unterfangen in Zeiten, in denen das Corona-Virus sämtliche Einnahmen des Vereins gewissermaßen auffrisst: Der laufende Betrieb der Mühle ist eingestellt, keine Backtage, keine Besichtigungen oder Führungen – auch nicht, nachdem das Land die Vorschriften gelockert hat, da die Mindestabstände auf den engen Mühlenleitern kaum einzuhalten sind. „Im Klartext heißt das, dass wir zurzeit keine Einnahmen haben“, resümiert Helma Schubert als Kassenwartin des Vereins. Einzig und allein geheiratet werden darf noch in der Mühle – aber eben auf Abstand.

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Katja Lüers Redakteurin / Redaktion Westerstede
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