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NWZonline.de Plus Aurich

Gemüse-Gigant aus Ihlow: Jakob Krull züchtet wohl größten Kohlrabi Ostfrieslands

11.08.2022

Ihlow Als der Ihlower Jakob Krull schnellen Schrittes zu seinem Gemüsegarten geht, ist ihm der Stolz schon mächtig anzusehen. Denn was Krull dann präsentiert, ist kaum zu glauben. Der Hobbygärtner hat einen Kohlrabi gezüchtet, der ungefähr so groß wie sein Kopf ist. „Das ist ein Mordsding“, sagt er und lacht. Kaum einer seiner Freunde wollte ihm glauben, als er von dem riesigen Gemüse in seinem Beet berichtete. Doch der Riesen-Kohlrabi aus Ihlow existiert wirklich. Die digitale Waage der Krulls zeigt 9,1 Kilogramm an. Ein stolzes Gewicht für ein normalerweise viel kleineres Gemüse. 82 Zentimeter Umfang misst es und zählt damit wohl zu dem größten Kohlrabi in Ostfriesland.

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Wer jetzt denken mag, dass der Kolhrabi holzig schmeckt, irrt. Der große Schmelzkohlrabi schmeckt gut, dies bestätigt auch Jakob Krulls Tochter. Neben dem 9,1 Kilogramm Kohlrabi liegen noch weitere große Kohlrabi herum. „Einen alleine schaffen wir kaum. Wir schneiden die dann in Stücke und frieren den Rest ein“, erklärt Krull.

Neben Kohlrabi baut der Familienvater aus Ihlow auch Kartoffeln, Rote Beete, Salat, Gemüsezwiebel und Schalotten, Bohnen, Möhren und Salat an. „Ich lebe von meinem eigenen Gemüse und ernte alles selbst mit meiner Frau. Nur so kenne ich das auch“, erzählt er. Schon als Kind nahm ihn seine Mutter mit in den Gemüsegarten und brachte ihm das Pflanzen bei. Seitdem ist Jakob Krull Hobbygärtner mit Leib und Seele. In einem Gewächshaus im Garten baut er auch noch Gurken, Tomaten und Paprika an. Gemüse einkaufen tut Jakob Krull nur selten. Umso schockierter war er vom Preis einer Gurke, als er kürzlich am Gemüseregal im Supermarkt stand. „1,33 Euro – es gab Zeiten da kostete eine Gurke 40 Cent“, erinnert sich der Ihlower. Diese sind jedoch längst vorbei.

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Trend des XXL-Gemüses

In Großbritannien und den USA ist es bereits zum Trend geworden: das Anbauen von XXL-Gemüse. Dort eifern Gärtner bereits um die Wette, wer das größte Gemüse angebaut hat. Inzwischen ist der Trend auch in Deutschland angekommen. In der EGVGA, der European Giant Vegetable Growers Association, haben sich bereits viele dieser Gemüsebauern vernetzt und zusammengeschlossen.

Umso besser für Krull, dass er von seinem eigenen Gemüse leben kann und das auch ganz erfolgreich. Fast alle seine Gemüsesorten sind größer als normal. Woran das liegt? Da hat Krull einen ganz einfachen Tipp: „Ich dünge nicht. An mein Gemüse kommt nichts außer Wasser, Erde und Sonnenlicht. Das wächst von ganz alleine“, erklärt er. Hat er einmal Schädlinge, mischt er Essig mit Wasser und Kernseife und sprüht die Pflanzen damit ein. Das reicht, sagt er. Chemie kommt ihm nicht ins Haus. Ein bis zweimal in der Woche schaut er nach dem Rechten, zupft Unkraut und erntet etwas. Seine Methode hat sich bewährt. „Meine Eltern haben schon so angebaut, ich tue es und meine Tochter inzwischen auch.“ Krulls Riesen-Kohlrabi könnte also bald Konkurrenz bekommen.

Annika Schmidt Redakteurin / Redaktion Aurich
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