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NWZonline.de Plus Aurich

Aufarbeitung beginnt jetzt: Nach dem Brand ist Uthwerdum verstummt

13.08.2022

Uthwerdum Es ist still geworden in Uthwerdum. Nachdem am Donnerstag bei einem Brand eines Mehrfamilienhaus ein Mann starb und sich ein Feuerwehrmann verletzte, sei die Stimmung im Dorf der Gemeinde Südbrookmerland gedämpft, berichtet Pastor Jürgen Hoogstraat. „Von Bestürzung bis hin zu Hilfsbereitschaft ist alles mit dabei. Es fühlt sich ein bisschen so an, als ob die Leute verstummt sind, um das zu verarbeiten. Das ist Menschen passiert, die mitten in der Gemeinde sind – die man kennt. Das muss sich sortieren.“

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Familie vor Spekulationen schützen

Die ersten 24 Stunden nach dem Feuer hätten er und Pastorin Andrea Düring-Hoogstraat überwiegend damit verbracht, Spekulation zu unterdrücken. „Wir mussten die Familie schützen, da es viele Fragen gab, um wen es sich bei der toten Person handelt. Das klärt sich aber gerade auf.“ Mehr sagt er dazu nicht.

Klarer wird auch, wie die kommenden Tage für ihn und Düring-Hoogstraat als Seelsorger aussehen. „Diesen Freitagabend werden wir uns erstmal mit der Feuerwehr zusammensetzen und versuchen, das Erlebte zu verarbeiten.“ Wie viele der 120 Feuerwehrleute kommen werden, die bei der Löschung des Brandes dabei waren, ist noch nicht klar, Hoogstraat heißt jeden willkommen.

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Hilfsprojekt wird organisiert

Eine Pause werden die beiden Pastoren nicht haben, denn am Samstag geht es zu den Nachbarn weiter; schauen, wie es diesen Menschen geht. Die zwei Gottesdienste am Sonntag müssen ebenfalls vorbereitet werden, nebenbei bahnt sich in der Kirche ein Hilfsprojekt für die Familie an. „Da möchte ich aber noch nicht zu Spenden aufrufen. Wir werden am Wochenende schauen, was gebraucht wird, und dann sehen wir weiter.“ Trotz der Termine habe er natürlich immer ein ein offenes Ohr für jeden, der Redebedarf habt.

Pastor ist zuerst für andere da

„Wie ich damit umgehe? Das kann ich noch nicht sagen“, sagt der Gottesmann der St.-Victor-Kirchengemeinde ehrlich. „Erstmal muss man sich offen halten für die Gefühle der anderen, erst dann kommt man selbst.“ Weiterarbeiten und da sein, so lautet die Aufgabe für Hoogstraat in den kommenden Stunden, Tagen und auch Wochen. „Es kann auch immer sein, dass Menschen jetzt nicht reden wollen, aber später. Auch das ist okay.“

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Pia Miranda Redakteurin / Redaktion Aurich
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