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NWZonline.de Region Cloppenburg

„jedem Kind Eine Chance“ In Friesoythe: Verein hat seit der Corona-Krise eher weniger zu tun

09.05.2020

Friesoythe Schnelle, unbürokratische Hilfe für finanziell schwache Familien oder für Familien, die in eine akute Notlage geraten sind: Das leistet der Friesoyther Verein „Jedem Kind eine Chance“ (Jekieicha). Seit der Corona-Krise ist es bei dem Verein allerdings erstaunlich ruhig. „Wenn Not am Mann ist, reagieren wir sehr schnell und kurzfristig. Innerhalb eines Tages hat die Familie die Hilfe, die sie braucht“, sagt Hermann Eilers, Vorsitzender des Vereins. Voraussetzung: Von der Notlage müssen Kinder betroffen sein.

Braucht eine Familie etwa dringend Lebensmittel, geht ein Mitglied des Vereins gemeinsam mit einem Elternteil einkaufen, reine Geldspenden gibt es nicht. Ein großer Anteil der Unterstützung geht normalerweise in die Finanzierung der Mittagstafel in Schulen und Kitas für Kinder, deren Familien sich dieses Mittagessen nicht leisten können.

Bedarf nicht gestiegen

Seit der vorübergehenden Schließung dieser Einrichtungen vor zwei Monaten entfiel der Mittagstisch und somit auch die Nachfrage nach der Finanzierung dafür. Der Bedarf an Unterstützung für Lebensmittel habe seitdem aber nicht zugenommen, sagt Reiners. „Es hat uns auch gewundert, dass nach Lebensmitteln nur vereinzelt gefragt wurde. Wir hatten mit mehr gerechnet, besonders in der Zeit, als die Tafeln geschlossen waren.“ Auch die Nachfrage nach Kleidung, wobei der Verein eng mit dem SkF-Laden und dem Sozialen Briefkasten zusammenarbeitet, sei nicht gestiegen. „Wir können nicht sagen, dass die Probleme in Corona-Zeiten signifikant zugenommen hätten“, sagt Reiners.

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Zum Verein „Jedem Kind eine Chance“

Der Verein „Jedem Kind eine Chance“ gründete sich im September 2011. Er unterstützt bedürftige Kinder und Jugendliche, unter anderem mit dem Mittagessen in Schulen und Kitas, Schulmaterialien, Kleidung und ermöglicht die Teilnahme an Klassenfahrten.

Wer Hilfe braucht, kann sich an den Vorsitzenden Hermann Reiners wenden: Telefon  04491/933 581, Fax: 04491/4 00 79 09 oder hermann.reiners8@ewetel.net

    www.jekieicha.de

Für ihn und die anderen Vorstandsmitglieder sei der Arbeitsaufwand eher weniger geworden. Zum Beispiel, sagt Reiners, braucht er die Anträge für Zuschüsse für Klassenfahrten derzeit nicht zu bearbeiten. Neben der Schulspeisung machen Klassenfahrten einen weiteren Hauptteil der Unterstützung aus, die der Verein leistet. Rund 200 solcher Anträge bekommt der Verein jedes Jahr. „Die Anträge sind da, noch aus der Zeit vor Corona“, sagt Reiners. Es sei aber davon auszugehen, dass es in diesem Jahr zu keinen Klassenfahrten mehr komme. Bestätigen müssen es die Schulen noch.

Zögerlich bei Laptops

Zögerlich ist der Verein bei der Unterstützung mit Laptops oder Tablets, auf die viele Schülerinnen und Schüler angewiesen sind, wenn der Präsenzunterricht weiterhin nicht wie gewohnt stattfindet. „Wir tun uns schwer mit der Anschaffung dieser Geräte für den privaten Gebrauch. Zu prüfen, ob die Anschaffung wirklich notwendig ist, ist schwierig“, sagt Reiners. Anfragen habe es vereinzelt gegeben, sagt er. Man wolle aber kein zusätzliches Spielgerät anschaffen, sondern die Schülerinnen und Schüler sollen vernünftig lernen können. Es sei deshalb wichtig, dass Familien zunächst die Schulen informierten, wenn es ihnen an notwendigen elektronischen Hilfsmitteln fehle.

Kompromisslösung

Eine Kompromisslösung hat der Verein mit dem Jugendzentrum in Friesoythe gefunden: Zwar bleibt der Offene Treff weiterhin geschlossen. Wenn Schülerinnen und Schüler aber zuhause keine Möglichkeit haben, Schularbeiten mit Laptop, Tablet oder ähnlichem zu erledigen, gebe es Einzelfallhilfe für die Jugendlichen, sagt Stadtjugendpfleger Matthias Wekenborg. Und der Verein Jekieicha ist laut Hermann Reiners schon dabei, für diesen Zweck die Anschaffung weiterer Geräte zu übernehmen.

Nathalie Meng Redakteurin / Online-Redaktion
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