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NWZonline.de Plus PLUS Cloppenburg

Pandemie In Cloppenburg: Landrat wünscht sich deutliche Anhebung der Corona-Tests

11.05.2020

Kreis Cloppenburg Auch der Landkreis Cloppenburg würde sich wünschen, dass hier mehr Corona-Tests angeordnet und durchgeführt werden. Das geht aus einer Antwort von Landrat Johann Wimberg (CDU) an die Grünen-Kreistagsabgeordnete Dr. Irmtraud Kannen hervor. Die Entscheidung, wer auf Covid-19 getestet werde, treffe der Hausarzt auf Basis der Richtlinien des Robert-Koch-Instituts. Eine Testung erscheint nur sinnvoll, wenn Symptome vorliegen. Eine Testung ohne Symptome mache keinen Sinn, so Wimberg. „Trotzdem müsste nach unserer Einschätzung die Zahl der Testungen bei uns deutlich angehoben werden. Dies sieht die Kassenärztliche Vereinigung anders und beruft sich darauf, dass man sich an die Vorgaben des RKI halte. Angesichts der Forderungen vieler Virologen nach mehr Testungen ist dies sicher schwer nachvollziehbar“, so der Landrat.

Auch Kannen ist der Meinung, dass der Landkreis bezüglich der Testungen mehr tun müsse, „was aber mit der Begründung des fehlenden Personals und strittiger Zahlungsübernahmen nicht geschieht. Hier engagieren sich andere Landkreise mehr“, so die Grünen-Politikerin.

In ihrer Anfrage an den Landrat ging es außerdem um die Unterbringung beziehungsweise den Schutz von Bewohnern in Gemeinschaftsunterkünften – Flüchtlinge, Saisonarbeiter, Werkvertragsarbeiter. In den Flüchtlingswohnheimen sei ein Umzug in eine andere Unterkunft angeboten worden, wenn in einem Zimmer zwei nicht miteinander verwandte Personen lebten.

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„Von den Flüchtlingen wurde dies jedoch bislang nicht gewünscht beziehungsweise teils abgelehnt, weil sich mittlerweile Freundschaften gebildet haben oder der Mitbewohner der wesentliche – unter Umständen einzige – soziale Kontakt ist“, teilt der Landkreis mit. Auch bei den Saisonarbeitern solle eine Unterbringung in Einzelzimmern erfolgen. Auch auf die 14-tägige Quarantäne-Regel sowie weitere Hygieneregeln habe der Landkreis die bekannten Unternehmen hingewiesen. „Eine Unterbringung in Einzelzimmern wird in vielen Betrieben jedoch nicht möglich sein“, so der Landkreis. Deswegen werde die Verwaltung Kontakt aufnehmen, um Konzepte der Betriebe abzufragen und sie gegebenenfalls vor Ort zu überprüfen.

Insbesondere mit einem Großbetrieb habe es eine intensive Abstimmung gegeben, teilt Wimberg mit. So wurde hier eine zusätzliche Wohnanlage für die quarantäneähnliche Unterbringung errichtet. Außerdem wurde extra für die Mitarbeiter ein von einem Lebensmittelgeschäft bewirtschaftetes Verkaufszelt aufgestellt. Nach Angaben der Betriebe seien viele Saisonarbeitskräfte derzeit noch gar nicht eingetroffen. Die Firmen sorgen sich laut Wimberg, dass in dieser Saison nicht die erforderliche Anzahl der Arbeiter zur Verfügung steht.

Für die Beförderung der Arbeiter im Werksverkehr gelten die üblichen Regeln für den ÖPNV. Für die Kontrollen ist laut Landkreis die Polizei zuständig.

Weiteres Thema in der Anfrage Kannens war die Notbetreuung in den Kitas. Hier teilt Wimberg mit, dass zum 31. März 82 Kinder in Kindertagesstätten und der Kindertagespflege betreut wurden. Nach der Ausweitung der Notbetreuung sind mit Stand vom 20. April 186 Kinder in der Betreuung,

Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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