Hinte - Es ist fast wie ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk für die Gemeinde Hinte, als Mitte Dezember der Anruf aus Berlin kommt: Es gibt 3,4 Millionen Euro an Fördergeldern vom Bund für die umfassende Sanierung der Turnhalle im Dorf. Jubel und Luftsprünge bei Bürgermeister Uwe Redenius (parteilos) und Fachbereichsleiter Sascha Ukena sind die Folge, immerhin versucht die Gemeinde bereits seit vier Jahren, Gelder einzuwerben. Und mit dem Zuschuss aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ kann die Gemeinde nun doch noch das rund 4,5 Millionen Euro teure „Wunschkonzept“ umsetzen.
Ohne die Förderung wären erst einmal die notwendigsten Arbeiten an der aus den 1970er-Jahren stammenden Sporthalle vorgenommen worden. Denn die dürfen wohl kaum länger aufgeschoben werden, schließlich ist das Dach undicht, der Boden aufgeweicht, die Sanitärräume sind abgängig und die Tribüne ist alles andere als barrierefrei. Ganz zu schweigen von der alten Heizungsanlage. Das alles soll nun erneuert und modernisiert werden. Allerdings dauert es bis zur Umsetzung noch etwas. Erst in rund einem Jahr wird wahrscheinlich die Ausschreibung erfolgen. 2024 könnten dann die Bauarbeiten starten, für die die Gemeinde rund ein Jahr veranschlagt, „sodass wir 2025 die Einweihung feiern können“, hofft Ukena.
