Emden/Aurich - Lange Umwege, Staus und volle Schleichwege: Darauf müssen sich Autofahrer ab diesem Montag einstellen, die die B72 zwischen Georgsheil und Moodorf befahren wollen. Grund sind die geplanten Sanierungsarbeiten an der Asphaltdecke von Fahrbahn und Radweg, die Montag starten und bis Mitte August laufen sollen. Gebaut wird dabei unter Vollsperrung in zwei Abschnitten. Im ersten Bauabschnitt ist der Bereich zwischen Uthwerdum und Moordorf betroffen. Die Kosten der Sanierung belaufen sich auf etwa 1,1 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
Fahrbahn und Radweg werden erneuert
Die Vollsperrung ab diesem Montag beginnt von Emden kommend in Höhe der Ortschaft Utwerdum, direkt hinter der Kreuzung mit der Uthwerdumer Straße und der Forlitzer Straße. Der Sanierungsabschnitt verläuft bis zur Einmündung der Neuen Straße in Moordorf. In diesem Bereich wird die vorhandene Asphaltdecke abgefräst und großflächig erneuert. Ebenfalls saniert wird auch der parallel verlaufende Radweg. Zudem gibt es eine neue Beschilderung. Das teilte die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Aurich mit.
Sechs Wochen Bauzeit geplant
Im zweiten Bauabschnitt wird dann der Bereich zwischen Georgsheil (nach der Kreuzung mit der Norder Straße) und Uthwedum angegangen. Für den ersten Bauabschnitt sind vier Wochen und für das zweite Teilstück zwei Wochen eingeplant. Mitte August, also in sechs Wochen, sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Danach gibt es wieder freie Fahrt. Geplant ist es übrigens, den Linienbusverkehr, so lange es die Bautätigkeiten zulassen, innerhalb der Baustelle weiter fahren zu lassen.
Als offizielle Umleitung sind folgende Routen vorgesehen: Von Georgsheil kommend geht es Richtung Moordorf südlich über die Dörfer Theene und Wiegboldsbur. Von Moordorf mit Fahrtrichtung Georgsheil geht es nördlich über Victorbur und Uthwerdum bis zur Kreuzung mit der B72.
Behörde rechnet mit vollen Schleichwegen
Für den zweiten Bauabschnitt von Georgsheil nach Uthwerdum ist eine weitaus größere Umleitung vorgesehen. Wer dann von Emden oder Norden kommend in Richtung Aurich will, wird großflächig über Marienhafe und Upgant-Schott umgeleitet. Es ist aber damit zu rechnen, dass die Nebenstraßen im Bereich Georgsheil, Engerhafe und Oldeborg von zahlreichen Verkehrsteilnehmern genutzt werden. Und das sind längst nicht mehr nur Ortskundige, sondern auch viele Auswärtige, deren Navigationssysteme die kürzeren Wege suchen. Die Auricher Landesbehörde bittet auch deshalb Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis und Rücksicht.
