Entscheidend ist hierbei nicht auf dem Platz, sondern auf See. Offshore heißt das Zauberwort. Windräder auf See zu implantieren, sieht auch das im Juli des letzten Jahres von der Bundesregierung verabschiedete Windenergie-Gesetz vor, das die Installierte Windenergie mindestens verdreißigfachen soll. Das ist doch mal eine Hausnummer. Daran gemessen macht es keinen Sinn mehr, die kleine, noch einigermaßen ansehnliche Krummhörn weiterhin mit Ungetümen aus grauem Stahl zu verschandeln. Nur um noch schnell noch ein paar private Taler für die eigene Tasche zu machen. Der Tourismus für die Krummhörn ist wichtiger und nachhaltiger. Zumal die Windräder nach ihrem Zerfall in ein paar Jahren unter großem Aufwand wieder abtransportiert werden müssten. Tatsächlich aber werden sie auf See auch noch von Flora und Fauna übernommen und bieten neue Lebensräume unter Wasser an. Was gibt es da noch zu überlegen?
