Emden - Bei der zweiten Auflage der Aktion „Frieden für alle“ des Bunkermuseums haben Teilnehmer

des Work-Camps der Kriegsgräberfürsorge in St. Désir über ihre Erfahrungen bei der Friedensarbeit berichtet. In St. Désir pflegen Emder Jugendliche gemeinsam mit Jugendlichen aus Emdens russischer Partnerstadt Archangelsk die Gräber deutscher Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg.

Erarbeitet wurden die Beiträge unter anderem von Stephan Oelrichs, der die alljährlichen Jugendlager federführend organisiert sowie von der aus Archangelsk stammenden Maria Reznikova. Veranstalter ist der Arbeitskreis Bunkermuseum, der unter dem Eindruck des Ukraine-Krieges die Aktions-Reihe ins Leben gerufen hat. „Wir möchten damit ein Zeichen setzen“, sagte Tom Sprengelmeyer vom Museums-Vorstand. Musikalisch begleitet wurde „Frieden für alle“ von Engelbert Sommer, ehemaliger Leiter der Malschule Emden.

Das Bunkermuseum selbst muss derzeit geschlossen bleiben, weil der Brandschutz in dem Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg nicht gewährleistet ist. An einer Lösung wird derzeit gearbeitet.