Emden - Bei der diesjährigen Sommerregatta vom WVE sind insgesamt fünf Bootsklassen auf dem Kleinen Meer an den Start gegangen. Bei gutem Segelwetter gab es viele interessante Wettkämpfe auf dem Wasser, jeder wollte am Ende eine gute Platzierung erreichen. Gesegelt wurde in den Klassen Teeny, 470er, OK-Jolle, Laser und Finn mit insgesamt 14 Booten.
1. Helmut Lömker (Bootsklasse: Finn, Verein: ESV, 4 Punkte)2. Johannes Janhsen (OK, SLRV, 8)3. Friederich Müller (Finn, WVE, 10)4. Jörg Janhsen (OK, SLRV, 13)5. Dr. Tim Lange (ILCA 6, WVE, 17)6. Rudolf Freund (ILCA 6, WVE, 18)7. Sven Kösters (OK, ESV, 18)8. Birgit Riemann (ILCA 6, ESV, 22)9. Bernd Rasenack/Sigrid Kölling (470er, ZSK, 26)10. Axel Rohlfs (OK, ESV, 29)11. Andreas Meyer-Urban/Yvonne Urban (470er, WVE, 34)12. Marie Hillers(WVE)/Eefke Rausch (Teeny, WVE, 40)13. Ecki Schüür (OK, ESV, 41)14. Falko Rohlfs (OK, ESV, 44)
Die Wettfahrtleitung mit Jutta Freund, Hanno Hartmann, Detlef Hillers und Gerd-Uwe Hillers hatte Glück mit dem Wind, der für gute Segelbedingungen auf dem Kleinen Meer sorgte. Gesegelt wurde mit der sogenannten Yardstick-Wertung. Das ist wichtig, weil die verschiedenen Bootsklassen durch die damit zum Tragen kommenden unterschiedliche Bewertungsfaktoren miteinander vergleichbar sind. Es wurden drei Wettfahrten mit unterschiedlichen Bahnlängen gesegelt.
Jeder Handgriff und jedes Signal auf dem Startboot sowie jedes Manöver bei den Seglern musste sitzen, um alles reibungslos und den Wettfahrtregeln entsprechend durchzuführen. Kleine Winddreher führten dazu, dass die Wettfahrtleitung mehrere Bahnänderungen durchführen und die Tonnen verlegen musste, um einen optimalen Kreuzkurs auszulegen. Und es kam bei der Regatta zu einigen Kenterungen. Die meisten Segler richteten ihre Boote selbstständig wieder auf und segelten weiter. Bei einer Kenterung riss das Segel - der Teilnehmer musste aufgeben.
Die Seglerinnen und Segler wurden mit Sachpreisen geehrt. Die Firma „Emder Matjes – Focken und Müller“ stiftete einige Preise, die zum gelungenen Abschluss der Veranstaltung beitrugen. Natürlich diskutierten alle bei der Siegerehrung und dem anschließenden Sommerfest des WVE noch einmal die Gesetzmäßigkeiten und Widrigkeiten der Winde. Die gerechten Faktoren zur Yardstick-Bewertung sind auch immer wieder ein großes Diskussionsthema.
Für die jüngste Teilnehmerin, Eefke Rausch, gab es einen Sonderpreis in Form eines antiken Messing-Megaphons. Dieses hat einen Symbolcharakter, damit sich der Sieger auch zukünftig bei den älteren Seglern Gehör verschaffen kann.
Die nächste Veranstaltung des WVE ist die Seniorenregatta für alle Klassen am 7. August auf dem Kleinen Meer.
