Emden - Die erste Photovoltaikanlage (PV-Anlage) auf dem Dach eines stadteigenen Gebäudes in Emden hat seit Inbetriebnahme bereits 10 000 Kilowattstunden Strom erzeugt. Das hat die Stadt Emden jetzt mitgeteilt. Der in den ersten sechs Wochen von der Anlage auf dem Dach des Max-Windmüller-Gymnasiums erzeugte Strom entspricht dem Jahresbedarf von 2,5 Einfamilienhäusern.

75 Prozent des Stroms vom Dach wird in dem Gymnasium und den benachbarten Berufsbildenden Schulen I verbraucht. Das verbleibende Viertel wird ins Stromnetz eingespeist. Die Gesamtleistung der 268 nach Osten und Westen ausgerichteten Module gibt die Stadt mit annähernd 100 Kilowatt peak (kWp, Maßeinheit für die elektrische Spitzenleistung einer PV-Anlage) an. Erwartet wird die Erzeugung von 90 000 Kilowattstunden Strom im Jahr.

Um eine erste Bilanz zu ziehen, trafen sich Vertreter der Stadt und der Schulen jetzt auf dem Dach des Max-Windmüller-Gymnasiums. Die Stadt Emden dazu: „Angeregt wurde die Photovoltaikanlage von den Schülerinnen und Schülern in Klimaparlament und -rat des Max-Windmüller-Gymnasiums, welche die Idee der Politik und der Verwaltung vor drei Jahren vorstellten und diese für dieses Projekt begeistern konnten. Die erfolgreiche Zusammenarbeit in diesem Projekt zwischen den Stadtwerken und dem Gebäudemanagement soll in weiteren Klimaschutz-Projekten fortgeführt werden.“

Die Verwirklichung der PV-Anlage war gemeinsame Sache des städtischen Gebäudemanagements Emden (GME) und der Stadtwerke Emden.