Emden - Echte Fans wissen: Das internationale Filmfest Emden-Norderney beginnt schon mit dem Vorverkauf – und dafür stehen eingefleischte Cineasten sogar am Feiertag früh auf. So wie Peter Janssen. Der 42-jährige Emder gehört „immer zu den ersten in der Schlange“. Entsprechend früh war er auch am Montagmorgen vor Ort, um sich seine Tickets für das am Mittwoch beginnende 32. Filmfest zu sichern. „Ich bin seit 7.55 Uhr hier“, berichtet der Emder. Dass das Grand Café als traditionelle Vorverkaufsstation erst rund eine Stunde später seine Türen öffnet, für den Filmfestfan kein Problem.
Urlaub während des Filmfestes muss sein
1999 war seine Premiere bei der Veranstaltungsreihe, die in diesem Jahr in 170 Veranstaltungen über 70 Filme in Emden und auf Norderney zeigt. Elf Filme hat sich Janssen für dieses Jahr herausgesucht und zeitlich so geplant, dass er sie von Anfang bis Ende sehen kann. Und was ein echter Filmfan ist, hat er sich natürlich Urlaub genommen.
Das Flair, die Stimmung und natürlich die Filme
Ganz so weit geht die Liebe zum Film bei Tanja Lehmann nicht. Urlaub hat sich die 51-Jährige, an diesem Morgen Nummer drei in der Warteschlange, nicht genommen. Sieben bis neun Filme umfasst aber auch ihre Liste. Denn es gehe ihr schon um die Filme, auch wenn das Flair, die Stimmung und das ganze Drumherum des Festes für die Emderin ebenso den Reiz ausmachen wie die Kinovorstellungen selbst. Die Stimmung ist es auch, die der 70-jährige Peter Eilts so sehr schätzt. Die Nummer zwei in der Schlange gehört, wie so viele andere am Montagmorgen, zu den bekannten Gesichtern im Vorverkaufsgedränge. „Ich bin seit vielen Jahren dabei und das Schöne ist, dass man sich wiedersieht.“ Entsprechend fröhlich und ausgelassen ist die Stimmung rund eine halbe Stunde vor der Öffnung des Vorverkaufsschalters – man spricht über Filme und die Idee, zusätzlich zu Popcorn und Nachos belegte Brötchen und Erbsensuppe im Kino anzubieten.
Indes gilt es für das eingespielte Team am Vorverkaufsschalter, die letzten Handgriffe rund zehn Minuten vor der Öffnung zu besprechen. Nora Dreyer, Geschäftsführerin des größten Kino-Festivals im Nordwesten, freut sich, wieder an den angestammten Platz im Grand Café zurückgekehrt zu sein. „Das ist hier eine andere Atmosphäre als im vergangenen Jahr.“ Seinerzeit wich man cornabedingt in die leerstehenden Räume von C&A aus. Dass sich Filmbegeisterte nun wieder im Café begegnen und verweilen können, stimmt Dreyer froh. Auch wenn in anderen Jahren das Gedränge noch viel größer war – „nur“ bis zur Neutorstraße reicht die Schlange um kurz nach 10 Uhr. Das liege wahrscheinlich an Pfingsten. Am Feiertag hätten die Leute mehr Zeit, auch noch später Tickets zu kaufen – immerhin ist der Vorverkaufsschalter in den kommenden Tagen, bis Montag, 13. Juni, jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet, und „wir sind immer mit geballter Mannschaft vor Ort“, sagt Dreyer abschließend.
Emden - Echte Fans wissen: Das internationale Filmfest Emden-Norderney beginnt schon mit dem Vorverkauf – und dafür stehen eingefleischte Cineasten sogar am Feiertag früh auf. So wie Peter Janssen. Der 42-jährige Emder gehört „immer zu den ersten in der Schlange“. Entsprechend früh war er auch am Montagmorgen vor Ort, um sich seine Tickets für das am Mittwoch beginnende 32. Filmfest zu sichern. „Ich bin seit 7.55 Uhr hier“, berichtet der Emder. Dass das Grand Café als traditionelle Vorverkaufsstation erst rund eine Stunde später seine Türen öffnet, für den Filmfestfan kein Problem.
Urlaub während des Filmfestes muss sein
1999 war seine Premiere bei der Veranstaltungsreihe, die in diesem Jahr in 170 Veranstaltungen über 70 Filme in Emden und auf Norderney zeigt. Elf Filme hat sich Janssen für dieses Jahr herausgesucht und zeitlich so geplant, dass er sie von Anfang bis Ende sehen kann. Und was ein echter Filmfan ist, hat er sich natürlich Urlaub genommen.
Das Flair, die Stimmung und natürlich die Filme
Ganz so weit geht die Liebe zum Film bei Tanja Lehmann nicht. Urlaub hat sich die 51-Jährige, an diesem Morgen Nummer drei in der Warteschlange, nicht genommen. Sieben bis neun Filme umfasst aber auch ihre Liste. Denn es gehe ihr schon um die Filme, auch wenn das Flair, die Stimmung und das ganze Drumherum des Festes für die Emderin ebenso den Reiz ausmachen wie die Kinovorstellungen selbst. Die Stimmung ist es auch, die der 70-jährige Peter Eilts so sehr schätzt. Die Nummer zwei in der Schlange gehört, wie so viele andere am Montagmorgen, zu den bekannten Gesichtern im Vorverkaufsgedränge. „Ich bin seit vielen Jahren dabei und das Schöne ist, dass man sich wiedersieht.“ Entsprechend fröhlich und ausgelassen ist die Stimmung rund eine halbe Stunde vor der Öffnung des Vorverkaufsschalters – man spricht über Filme und die Idee, zusätzlich zu Popcorn und Nachos belegte Brötchen und Erbsensuppe im Kino anzubieten.
Indes gilt es für das eingespielte Team am Vorverkaufsschalter, die letzten Handgriffe rund zehn Minuten vor der Öffnung zu besprechen. Nora Dreyer, Geschäftsführerin des größten Kino-Festivals im Nordwesten, freut sich, wieder an den angestammten Platz im Grand Café zurückgekehrt zu sein. „Das ist hier eine andere Atmosphäre als im vergangenen Jahr.“ Seinerzeit wich man cornabedingt in die leerstehenden Räume von C&A aus. Dass sich Filmbegeisterte nun wieder im Café begegnen und verweilen können, stimmt Dreyer froh. Auch wenn in anderen Jahren das Gedränge noch viel größer war – „nur“ bis zur Neutorstraße reicht die Schlange um kurz nach 10 Uhr. Das liege wahrscheinlich an Pfingsten. Am Feiertag hätten die Leute mehr Zeit, auch noch später Tickets zu kaufen – immerhin ist der Vorverkaufsschalter in den kommenden Tagen, bis Montag, 13. Juni, jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet, und „wir sind immer mit geballter Mannschaft vor Ort“, sagt Dreyer abschließend.

