Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Schüler sprachen auf Veranstaltung des Bunkermuseums „Frieden bedeutet für mich ...“

Sprachen auf der Friedensveranstaltung: Femke Casjens, Emma Hanssen, Ineke van Damme, Cosima Artmann, Keno Symens, Nguyen Khiem, Mounzer Annouz und Nico Gerdes (von links).

Sprachen auf der Friedensveranstaltung: Femke Casjens, Emma Hanssen, Ineke van Damme, Cosima Artmann, Keno Symens, Nguyen Khiem, Mounzer Annouz und Nico Gerdes (von links).

privat

Emden - Gelungener Auftakt: Der Arbeitskreis Bunkermuseum hat gemeinsam mit Oberstufenschülern des Beruflichen Gymnasiums der Berufsbildenden Schulen II die Aktion „Frieden für alle“ veranstaltet. Über 50 Besucher kamen bei eisiger Kälte zu der kurzfristig organisierten Runde.

Gedanken zum Frieden

Vor dem Museumsbunker in der Holzsägerstraße trugen die Schülerinnen und Schüler ihre Gedanken zum Thema Frieden vor. So etwa Nico Gerdes aus dem 11. Jahrgang: „Frieden bedeutet für mich, dass ich keinerlei Angst haben muss. Vor Ungewissheit über meine heutige Versorgung, über meine Unterkunft, meine Sicherheit, keine Angst haben muss um meine Familie oder Freunde.“ Emma Hanssen (Jahrgang 12) ergänzte: „Friede ist für mich also mehr als nur keinen Krieg zu haben. Es geht weit darüber hinaus.“ Ineke van Damme aus dem 12. Jahrgang ist besorgt, weil „der Krieg nicht mehr weit weg ist und uns jeden Tag aus Neue beeinflusst“.

Weitere Gedanken trugen Nguyen Khiem, Cosima-Fay Artmann (beide Jahrgang 11), Mounzer Annouz (Jahrgang 12) sowie Femke Casjens und Keno Symens (13. Jahrgang) vor.

Erarbeitet wurden die Beiträge im Unterricht von Studiendirektor Gero Conring, stellvertretender Schulleiter der BBS II. Conring, selbst Mitglied im Arbeitskreis Bunkermuseum, setzte in den vergangenen Jahren immer wieder Projekte zur Erinnerung an die NS-Zeit um. „Wir freuen uns über das Engagement der Jugendlichen und sind beeindruckt, wie intensiv sie sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben“, sagte Roswitha Franke, Vorsitzende des Arbeitskreises Bunkermuseum, die die Aktion federführend mit Wolfram Heidrich organisiert hatte.

Nächste Aktion geplant

Aufgrund des großen Zuspruchs hat sich der Vorstand entschlossen, die Friedens-Veranstaltungen vor dem Museumsbunker fortzusetzen. Die nächste Aktion findet am 13. April um 19.15 Uhr statt. Die Federführung für den zweiten Termin obliegt Vorstandsmitglied Thomas Sprengelmeyer. Eingeladen sind jugendliche Teilnehmer des Workcamps der Kriegsgräberfürsorge, die über ihre Erfahrungen bei der Friedensarbeit in St. Désir berichten werden. In St. Désir pflegen Emder Jugendliche gemeinsam mit Jugendlichen aus Emdens russischer Partnerstadt Archangelsk die Gräber deutscher Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg. „Gerade in diesen Tagen ist es wichtig, sich aktiv für den Frieden einzusetzen“, so Sprengelmeyer.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Dortmunds Karim Adeyemi (Mitte l) in Aktion. Der BVB setzt sich ein zweites Mal gegen Paris Saint-Germain durch und steht damit im Finale der Champions League.

SIEG GEGEN PARIS SAINT-GERMAIN Dortmund steht im Finale der Champions League

Heinz Büse Jan Mies
Paris
Ein Wahlplakat des sächsischen SPD-Spitzenkandidaten zur Europawahl, Matthias Ecke hängt an der Schandauer Straße im Stadtteil Striesen an einem Laternenmast. Der sächsische SPD-Spitzenkandidat zur Europawahl, Matthias Ecke, ist beim Plakatieren im Dresdner Stadtteil Striesen angegriffen und schwer verletzt worden. Beim Befestigen von Wahlplakaten am späten Freitagabend schlugen vier Unbekannte auf den 41-Jährigen ein, wie Polizei und Partei am Samstag mitteilten.

SCHUTZ VON POLITIKERN Innenminister wollen schärfere Strafen prüfen

Dpa
Potsdam
Sie geben Orientierung im Evangelischen Krankenhaus (v.l.) Andreas Hoppe, Elli Fitzner, Gertrud Wessel-Terharn und Pastorin Anke Fasse.

EVANGELISCHES KRANKENHAUS IN OLDENBURG Sie geben Orientierung und Sicherheit im Krankenhaus-Dschungel

Anja Biewald
Oldenburg
Kommentar
Oliver Braun

ZUR ABSAGE DES DEMOKRATIEFESTES IN SCHORTENS Ideologiebefreit Probleme lösen

Oliver Braun
Verfolgt seinen Plan: Oldenburgs Cheftrainer Pedro Calles (links) spricht mit Deane Williams.

VOR AUSWÄRTSSPIEL IN ULM Baskets-Coach Pedro Calles blendet Rennen um Platz acht aus

Niklas Benter
Oldenburg