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Handball OHV Aurich startet in die Pokalrunde gegen Lippe II

Aurich - Die Corona-Einschränkungen sind passé. Trotzdem sind die Erwartungen, was die Zuschauerresonanz angeht, eher gedämpft. „600 bis 700, das wäre schon ganz okay“, sagt Ewald Meyer, Teammanager des OHV Aurich mit Blick auf die Partie am Sonntag um 17 Uhr gegen das Team Handball Lippe II in der Sparkassen-Arena.

Im letzten Vorrundenspiel der Auricher verirrten sich, aufgrund der Corona-Regeln, gerade einmal 500 Handball-Fans in die mehr als 2000 Zuschauer fassende Halle. Die aber machten Krach, als wäre die Hütte ausverkauft. Das ist fast genau einen Monat her.

Einsatz von Wendlandt nicht ausgeschlossen

Die Pandemie ist nicht vorbei, trotzdem wird es in der nun anstehenden Pokalrunde Handballspiele wie in der Prä-Corona-Zeit zu sehen geben – inklusive Maskenverzicht und Catering.

„Innerhalb der Mannschaft passen wir aber nach wie vor ganz genau auf“, sagt Ewald Meyer. Dennoch meldete sich Kreisläufer Nikita Pliuto nun Corona-positiv. Er wird dem Team am Sonntag nicht zur Verfügung stehen. Aber immerhin muss das Spiel deshalb nicht ausfallen – so wie am vergangenen Wochenende, als gleich sechs OHV-Spieler positive Testergebnisse erhielten. Sie werden am Sonntag alle in die Sparkassen-Arena einlaufen können.

Auch der knieverletzte Kevin Wendlandt wird auf der Bank Platz nehmen. Wie es um einen Einsatz bestellt ist, mochte Meyer im Vorfeld der Partie aber noch nicht mit Bestimmtheit sagen. „Wir werden sehen.“

Präziser wird Meyer, wenn es um den kommenden Gegner wird. Zwar haben die Auricher in der Qualifikationsrunde zweimal gegen die Bundesliga-Reserve des TBV Lemgo-Lippe gewonnen. „Man darf aber nicht vergessen, dass Lippe II die beste Mannschaft der Rückrunde gestellt hat. Das ist eine junge und top-motivierte Mannschaft.“ Tatsächlich hat das von Matthias Struck trainierte Team in der Rückserie lediglich zwei Spiele verloren und einmal unentschieden gespielt.

Dabei haben die Ostwestfalen gleich zwei brandgefährliche Akteure in ihren Reihen. Rückraum-Shooter Niko Blaauw verfügt nicht nur über Erstliga-Erfahrung.

Niko Blaauw ist der beste Angreifer der Gegner

Mit 146 Treffern aus 20 Spielen ist er auf Rang zwei der Torschützenliste der gefährlichste Angreifer der Liga auf dieser Position gewesen. Auf Rang drei folgt direkt Mannschaftskollege und Linksaußen Leve Carstensen.

„Ich würde mich freuen, wenn Blaauw aufläuft“, sagt Meyer. „Das würde das Angriffsspiel des Gegners berechenbarer machen.“ Die Chancen dafür stehen gut. Der von Florian Kehrmann trainierte Bundesligist ist in der EHF European League ausgeschieden und hat am Wochenende spielfrei.

Thomas Van Lengen
Thomas Van Lengen Redaktionsleitung Sport, Jeversches Wochenblatt, Wilhelmshavener Zeitung
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