Emden - Studieren und was dann? Die Hochschule Emden/Leer beweist wieder einmal ihre Praxisnähe und hat nach zweijähriger Corona-Pause zu einem Praxismarkt eingeladen. Veranstaltet wurde der am vergangenen Donnerstag vom Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit. Insgesamt präsentierten sich dabei mehr als 230 Beschäftigte aus dem Sozial- und Gesundheitswesen auf dem Emder Campus. Zielgruppe: Studierende, die sich mit den Infos noch gezielter auf ihre künftige Arbeit außerhalb der Hochschule vorbereiten können.
Selbstkompetenz
Den Auftakt zu der großen Messe machte diesmal ein Vortrag von Prof. Dr. Herbert Effinger. Der Professor für Sozialarbeitswissenschaft und Sozialpädagogik an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit Dresden sprach in Emden über die „Selbstkompetenz in der Sozialen Arbeit“. Laut Carsten Bunk, der den Praxismarkt unter Mitwirkung von Studierenden seit Anbeginn organisiert, ist dieses ein Thema von großer Bedeutung. „Es ist sehr wichtig, dass wir unsere Absolventinnen und Absolventen dazu befähigen, kompetente und verantwortungsvolle Entscheidungen in einem großen Spannungsfeld zu treffen.“
75 Träger
Im Anschluss an den Vortrag hatten sowohl die Praktikerinnen und Praktiker aus der Region als auch die Studierenden aus allen Studiengängen des Fachbereichs die Gelegenheit, aus mehr als 20 verschiedenen Workshops zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten zu wählen. Am Nachmittag öffnete dann die große Praxis-Messe an der Hochschule ihre Türen. Insgesamt waren dabei 75 Träger mit mehr als 100 Einrichtungen über einen Großteil der Hochschulgebäude verteilt vertreten.
Kindheitspädagogik
Flankierend zum Praxismarkt gab es zudem zwei Fachveranstaltungen für Studierende aus den Studiengängen Kindheitspädagogik und Soziale Arbeit zu Fachveranstaltungen ein. So lud der Referent Frank Jäger zu einem Seminar mit dem Titel „Angemessenheit und Spielräume bei der KdU (Kosten der Unterkunft)“ ein. Im Studiengang Kindheitspädagogik gaben die Studierenden mit einer Poster-Ausstellung Einblicke in die Prozesse ihrer pädagogischen Projekte. Diese hatten sie eigenverantwortlich in Kindertageseinrichtungen und weiteren Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe umgesetzt. Beim kindheitspädagogische Praxisforum wurde zudem der Austausch von Praxismentorinnen und –mentoren sowie Praktikerinnen und Praktikern aus dem Bereich kooperierender und interessierter Kindertageseinrichtungen ermöglicht.
