Emden/Davisville - Am 16. Februar beginnt ein Schiffsdrama auf dem Atlantik. Der in Emden beladene Autofrachter „Felicity Ace“ gerät in Höhe der Azoren in Brand. An Bord befinden sich 22 Besatzungsmitglieder (die gerettet werden) und 4000 Neufahrzeuge für den amerikanischen Markt, darunter eine ganze Reihe Luxusautos aus dem VW-Konzern. Gesamtwert: mehrere Hundert Millionen Euro. Eine groß angelegte Bergungsaktion beginnt. Zunächst scheint es noch zu gelingen, das schwer beschädigte Schiff in einen Hafen zu schleppen. Doch am Ende sind alle Bemühungen vergeblich.

Die Facht wird ihren Zielhafen Davisville (Rhode Island) nie erreichen. Die „Felicity Ace“ sinkt am 1. März während des Schleppvorgangs auf den Grund des Ozeans.

Axel Milkert
Axel Milkert Emder Zeitung (Leitung)