Emden - Mancher Hauseigentümer im Petkumer Neubaugebiet Zum Bind 1 hofft im Spätherbst, dass die Probleme mit verwilderten Hausgänsen ausgestanden sind. Hat die Geflügelpest doch die meisten der aufdringlichen Tiere dahingerafft. Schnell ist aber klar, dass sich der Bestand wahrscheinlich zügig erholen wird: Immer noch werden die Tiere gefüttert. Dabei hat gerade das Füttern über die Jahre zum rasanten Anwachsen der Zahl der gefiederten Nervensägen beigetragen. Die Anwohner werden sich darauf einstellen müssen, dass ihre Gärten in absehbarer Zeit wieder zu Gänse-Klos werden.

Alf Hitschke
Alf Hitschke Emder Zeitung