Emden - Nicht für das Finale qualifiziert, aber mit den gezeigten Leistungen trotzdem total zufrieden. So lautete die Bilanz von Frieso Tamminga (18) vom Johannes-Althusius-Gymnasium am Mittwoch nach dem Ausscheiden beim Wettbewerb „Jugend debattiert“. Wie für seine jüngeren Mitschülerinnen Amelie El-Kabarity und Friederike Gröttrup, die einige Tage zuvor in der Altersklasse 1 (Jahrgang 8 bis 10) angetreten waren, endete somit nun auch für den Zwölftklässler der Weg mit der Landesvorrunde.
Besetzt war auch hier das Feld mit 20 Teilnehmern aus ganz Niedersachsen. Debattiert wurde in Vierer-Gruppen über die Fragen „Soll die Schule zu einem akzeptierenden Blick auf den eigenen Körper erziehen?“ und „Soll in Großstädten die kurzfristige Vermietung von Wohnraum über Online-Portale verboten werden?“. Dies geschah pandemiebedingt erneut per Videokonferenz – diesmal aber ohne technische Ausfälle.
„Frieso hat seine Sache gut gemacht“, lobte Irina Harms, Deutsch-Obfrau am JAG, hinterher. Immerhin sei es auch für ihn die erste Teilnahme an diesem Wettbewerb gewesen. Dass auch bei „Jugend debattiert“ Übung den Meister mache, habe sich am Beispiel der Siegerin gezeigt, die schon in jüngeren Jahren mehrfach dabei war. Sie erzielte im erneuten Anlauf unangefochten die höchste Jury-Punktzahl. Insgesamt debattieren nun die vier Besten im Finale am 15. März um den Niedersachsen-Titel.
