Emden - Hochmotiviert sind Amelie El-Kabarity und Friederike Gröttrup (beide 15) vom Johannes-Althusius-Gymnasium in den Wettbewerb gegangen, doch am Ende hat es bei der Landesvorrunde von „Jugend debattiert“ in der Altersklasse 1 (Klasse 8 bis 10) nicht fürs Finale gereicht. „Es war aufregend für alle Beteiligten – und leider für Friederike auch besonders traurig“, sagte Lehrerin Irina Harms, Deutsch-Fachobfrau am JAG, zu unserer Zeitung. Denn bei der Schülerin versagte schon in der ersten Debattenrunde des – rein digitalen – Wettbewerbs die Technik. Zur Frage „Soll die Wochenarbeitszeit von Schülerinnen und Schülern begrenzt werden?“ konnte sich die 15-Jährige trotz Raum- und Gerätewechsels nicht störungsfrei zuschalten. Um den anderen drei Kontrahenten ihrer Wettbewerbsgruppe die Fortsetzung der Debatte ohne Irritationen zu ermöglichen, habe sich Friederike dann freiwillig zurückgezogen, berichtete Harms und lobte diesen Akt der Fairness.

Klassenkameradin Amelie dagegen konnte ohne technische Aussetzer auch die zweite Runde zur Frage „Soll Alkohol für Jugendliche unter 18 Jahren verboten werden?“ bestreiten. Die entscheidenden Punkte bei der Jury ergatterten allerdings andere.

Insgesamt 20 Teilnehmer aus ganz Niedersachsen (darunter Braunschweig, Göttingen, Lüneburg, Stade und Hannover) hatten sich in der Altersklasse 1 für die Vorstufe zum Landesfinale qualifiziert. Vier treten nun im Landesfinale am 15. März an. Noch im Rennen in der Altersklasse 2 (Klasse 11 bis 13) ist JAG-Schüler Frieso Tamminga (19) aus Hinte. Seine Vorrunde findet am Mittwoch, 2. März, statt. Auch hier werden die besten vier für das (digitale) Finale in Hannover ausgewählt.

Gaby Wolf
Gaby Wolf Emder Zeitung