Emden - Das Erscheinungsbild des Emder Jugendzentrums Alte Post verändert sich durch die laufende Sanierung gerade. In Kürze wird aber es aber auch vor dem Gebäude anders aussehen: Vier Ahorne, die bei der Sanierung der Kelleraußenwand beschädigt wurden, müssen weichen.
Wurzeln geschwächt
Das Wurzelwerk der Bäume ist durch die Schäden so geschwächt, dass ein Baumgutachter die Fällung empfahl. Nach Ansicht des Experten besteht die Gefahr, dass die Bäume ihre Standfestigkeit verlieren – so die Stadt Emden am Dienstag in einer Pressemitteilung.
Die Bäume stehen zwischen dem Fußweg und der Front des Jugendzentrums. Deshalb ließ sich eine Beschädigung ihrer Wurzeln bei den erforderlichen umfangreichen Erdarbeiten zur Freilegung des Mauerwerkes nicht vermeiden. Die Sanierungsarbeiten seien unumgänglich, betonte Stadtpressesprecher Eduard Dinkela: „Die Kelleraußenwände waren bislang stark durchfeuchtet, es mussten eine Drainage und neue Regen- und Schmutzwasserrohre verlegt werden.“
Baumfällung genehmigt
Die Beseitigung der Ahorne ist inzwischen von der Unteren Naturschutzbehörde (die Stadt Emden) genehmigt worden. Durch die seit Mitte September laufenden Arbeiten waren im hinteren Bereich des Zentrums ebenfalls Baumfällungen notwendig geworden. Auch dabei war es den Angaben der Stadtverwaltung zufolge zu einer Gefährdung der Verkehrssicherheit gekommen. Auf dem Gelände des Jugendzentrums sollen nicht näher beschriebene „Ersatzpflanzungen“ erfolgen. Die Bauarbeiten sollen im Februar des kommenden Jahres abgeschlossen werden. Diese Zeitplanung ist allerdings vom Wetter abhängig.
