Emden - Heftig angegraben wird aktuell die Alte Post in der Cirksenastraße. Dort ist im Rahmen des aktuellen Sanierungsabschnitts jetzt mit der Kelleraußenwand und der Erneuerung der Regenwasserleitungen begonnen worden. Seit einem Monat läuft der neue Abschnitt im mehrjährigen Sanierungs- und Umbauprogramm. Begonnen wurde mit dem Projekt 2018 – ermöglicht durch den „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ mit Fördergeld von Bund und Land. In diesem Herbst nun steht insgesamt die Ertüchtigung des Außengeländes inklusive neuer Pflasterung an.

Wie angekündigt, wurden dafür zunächst einige Bäume auf dem Grundstück gefällt. „Die Bäume wurden nicht willkürlich entnommen“, betonte Stadtsprecher Eduard Dinkela für die Verwaltung. Sie hätten weichen müssen, um etwa für die anstehenden Arbeiten an der Kelleraußenwand Platz zu schaffen. Es habe aber auch eine Gefahr durch herabfallende Äste bestanden, weil die betreffenden Bäume links und rechts am Gebäude aufgrund der Bodenverdichtung und des trockenen Sommers abgestorben gewesen seien. Neuanpflanzungen seien aber geplant.

Daneben wurden von der Emder Firma Lorenz die alten Regenrinnen und -rohre entfernt und zum Teil schon durch neue ersetzt. Um die Kelleraußenwand gegen Feuchtigkeit zu wappnen und in der entsprechenden Tiefe eine passende Schutzschicht aufbringen zu können, sind nun umfangreiche Erdarbeiten nötig. Zur Cirksenastraße hin hat die Alte Post bereits einen kleinen „Burggraben“ erhalten. Diese Arbeiten werden von der Firma ASS-Ingenieurbau aus Aurich verrichtet und sind laut Stadt mit der Unteren Denkmalschutzbehörde abgestimmt.

Wenn das Wetter mitspielt, sollen die Arbeiten im Februar 2023 beendet werden. „Entsprechend werden die Neuanpflanzungen der Bäume vorgenommen“, teilte Dinkela auf Anfrage mit. Der anvisierte Kostenrahmen für den aktuellen Sanierungsabschnitt liegt bei 490.000 Euro. Und der werde auch eingehalten, hieß es.

Gaby Wolf
Gaby Wolf Emder Zeitung