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Anfragen blitzten im Rathaus ab Keine Pläne für weitere Gewerbeflächen

Über dem Pewsumer Gewerbegebiet scheint die Sonne, hier ist ständig Betrieb. An einer Ausweitung der Flächen wird dennoch akut nicht gearbeitet.

Über dem Pewsumer Gewerbegebiet scheint die Sonne, hier ist ständig Betrieb. An einer Ausweitung der Flächen wird dennoch akut nicht gearbeitet.

Saathoff

Pewsum - In Hinte diskutieren Rathaus und Politik eifrig über neue Gewerbeflächen, in der Nachbargemeinde sieht das Rathaus die Wirtschaftsfrage aktuell entspannt. Es gebe nach aktuellem Stand keine Pläne, neue Gewerbegebiete zu erschließen oder bestehende zu erweitern, hieß es aus dem Rathaus.

Dabei gebe es durchaus Bedarf, hieß es auf Nachfrage. „Es kommen schon Anfragen“, sagte Fachbereichsleiterin Ina Droll-Dannemann. Nicht wöchentlich, aber eben hin und wieder. Vor allem Flächen für kleinere Hallen fragten die Interessierten aktuell nach. Bis dato muss die Fachbereichsleitung diese Anfragen aber abblitzen lassen. Denn das große Gewerbegebiet in Pewsum ist voll.

Ein Grundstück noch in Gemeindebesitz

Ein Grundstück befinde sich noch im Gemeindebesitz, das werde aktuell aber zurückgehalten, falls die Verwaltung selber eines benötige, so Droll-Dannemann. Im Gespräch ist immer mal wieder eine Fläche für den eventuellen Bau eines Feuerwehrhauses für die Ortswehr Mitte, dem Zusammenschluss der ehemaligen Feuerwehren Pewsum-Woltzeten und Freepsum-Canum.

Kooperation mit den Gemeindenachbarn?

Aktuell hat die Feuerwehr ihre Räume gemietet, bis dato ist unklar, ob das Mietverhältnis fortgesetzt werden kann. Krummhörns Bürgermeisterin Hilke Looden (parteilos) sagte, sie befinde sich zurzeit in Gesprächen mit ihrem Amtskollegen Uwe Redenius (parteilos) aus Hinte über die Entwicklung des angedachten Gewerbegebiets Westerhuser Neuland. „Ich denke, wir sollten in dieser und anderen Fragen stärker mit unseren Nachbarn kooperieren“, sagte Looden, ließ aber offen, in welcher Form konkret zusammengearbeitet werden solle.

Einen Wiedereintritt der Krummhörn in das Projekt Westerhuser Neuland schloss sie aus. Ursprünglich war das Gewerbegebiet als Großprojekt zwischen den Gemeinden Hinte und Krummhörn sowie der Stadt Emden gedacht. Das scheiterte aber unter anderen an der Kostenfrage. Auch eine runtergedampfte Version, die die Gemeinde Hinte alleine entwickeln wollte, steht aktuell akut in der Kostenfrage. Vermeintlich also eine günstige Gelegenheit, den Flächenpool in Pewsum zu erweitern.

Eine Idee, die es immer mal wieder ins kollektive Bewusstsein schafft, betrifft den aktuellen Gewerbegebietskreisel in Höhe des Aldi-Marktes in Pewsum. Der könne, darauf hatte zuletzt die Krummhörner SPD hingewiesen, um eine vierte Ausfahrt in nördlicher Richtung Jennelt erweitert werden und den Weg zu einem weiteren Gewerbegebiet weisen. „Diese Idee gibt es, ja“, bestätigte auch Droll-Dannemann. „Aber da stehen wir wirklich noch ganz am Anfang.“

Peter Saathoff
Peter Saathoff Emder Zeitung
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