Hinte - Die gute Nachricht vorneweg: Kein Kind wird in der Gemeinde Hinte am 1. August, also zu Beginn des nächsten Betreuungsjahres, auf einen Kita-Platz verzichten müssen. Die Gemeinde habe ausreichend Plätze für die Betreuung der unter Sechsjährigen in petto, verkündete der zuständige Fachbereichsleiter Sascha Ukena auf Nachfrage dieser Zeitung. Ende Februar lief die Frist für die reguläre Anmeldung der Kita-Plätze aus.
Möchte auch in Zukunft zusätzliche Betreuungsplätze für Kinder in der Gemeinde Hinte schaffen: Sascha Ukena, Fachbereichsleiter für den Bürgerservice. Bild: Archiv
Aktuell lägen der Gemeinde 50 Neuanmeldungen für die Krippe, sowie 71 neue Anmeldungen für den Bereich der Drei- bis Fünfjährigen im Kindergarten vor. Bliebe das so, dann könnte die Gemeinde allen Kindern einen Platz anbieten. Als letzter Unsicherheitsfaktor blieben neue Mitbürger oder Kinder, die ein Jahr später in die Schule gingen. Insgesamt kann die Gemeinde zum neuen Kita-Jahr 232 Kindergarten- sowie 90 Krippenplätze in ihren fünf Kitas in Hinte, Osterhusen, Westerhusen, Suurhusen und Loppersum anbieten. Zum Vergleich: Im Vorjahr hatte Hinte noch 222 Kindergarten- und 75 Krippenplätze. Im Jahr davor waren es noch 204 Kindergarten- und 60 Krippenplätze.
Ganz besonders dürfte der Einstieg in die Betreuung für die Westerhuser Kinder werden, die die neue Kita einweihen. Insgesamt will die Gemeinde dort 50 Kinder in zwei Kindergarten- sowie 15 Mädchen und Jungen in eine Krippengruppe unterbringen. Die Verzögerung im Bau der Kita, die ursprünglich im Sommer 2021 ihre Türen öffnen sollte, hatte im vergangenen Jahr zu einigen Verrenkungen des Rathauses geführt. Die sollen nun aufgehoben werden. Darunter fällt etwa der provisorische Kita-Betrieb in der Hinteraner Dreifachturnhalle. Dort waren 15 Kindergartenplätze geschaffen worden. Allerdings nur mit vorübergehender Genehmigung durch das Landesjugendamt. Auch die vorübergehend eingerichtete Gruppe im Kindergarten „Uhlen Nüst“ in Groß Midlum mit ihren 25 Kindern solle in Richtung Westerhusen ziehen.
Für die Gemeinde Hinte seien die zusätzlichen Betreuungsplätze, die in den vergangenen Jahren geschaffen worden ist, noch nicht das Ende der Fahnenstange, kündigte Sascha Ukena an. Da die Gemeinde seit einigen Jahren Zuzugsgemeinde ist und das unter anderem mit dem Betreuungsangebot begründet, wolle die Gemeinde auch in den nächsten Jahren zusätzliche Plätze über den Bau der neuen Kita hinaus schaffen, so der Fachbereichsleiter und stellvertretende Bürgermeister.
