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Vorfreude ist schon groß In zehn Tagen ist Emden wieder in Läuferhand

Emden - Die Verantwortlichen der Emder Laufgemeinschaft (ELG) sind guten Mutes, wenn sie auf das übernächste Wochenende blicken: Dann wird am Samstag, 28. Mai, der 30. Emder Matjeslauf über die Bühne gehen. „Endlich“, sagen die Initiatoren, steht dem Läuferfest im Herzen der Stadt nach zwei Jahren coronabedingter Pause nichts mehr im Wege.

Bei 30 Jahren Matjeslauf gab es sicherlich viele Anekdoten und Begebenheiten, die Helmund Kerkhoff von der ELG zusammengetragen hat. Die Sportredaktion dieser Zeitung möchte in loser Folge die Zeit seit dem ersten Start 1991 Revue passieren lassen. Schließlich hatte sich die ELG erst 1989 gegründet, zwei Jahre später den ersten Matjeslauf an den Start gebracht, obwohl es in Emden zu der Zeit keine Volksläufe mehr gab.

Die Idee

Im Sommer 1990 waren Vertreter der Stadt Emden und Emder Läufer zu Besuch in der Partnerstadt Archangelsk am Weißen Meer. Es wurden ein Marathon und ein 10-Kilometer-Lauf durchgeführt. Bei der Feier am Abend sprach der offizielle Vertreter Emdens, Hans Grigull, die Gegeneinladung zum nächsten Jahr zum „Emden Marathon“ aus. In Emden gab es aber keinen Marathon.

Die Emder Laufgemeinschaft wurde gefragt, lehnte spontan ab, kam dann aber ins Grübeln und zu einem anderen Entschluss: Warum eigentlich nicht? Und wenn, dann etwas Besonderes mit maritimem Charakter. Der Haupt-Ideengeber bei der Laufgemeinschaft war Günter Pals. Er gilt deswegen zu Recht als Erfinder des Matjeslaufes.

Die Ansprüche waren von Anfang an sehr hoch, alles sollte so gut wie möglich organisiert sein: Distanz in Seemeilen, Start mit Schiffsglocke, Start-Ziel-Lauf vom Meer in die Stadt, Bus-Transport der Läufer zum Start, Urkunde, T-Shirt und Zielfoto für jeden Läufer, alle Ergebnisse am nächsten Tag in der Zeitung. Nicht die Volksläufe in Larrelt, Wolthusen und Riepe waren Vorbild – schon eher der Jever-Fun-Straßenlauf in Schortens.

Der erste Start 1991

Am 26. Mai 1991 wurde der Matjeslauf zum Laufen gebracht. Die Teilnehmer wurden von der Ringstraße mit Bussen zur Knock gefahren. 168 Läufer hatten gemeldet. 164 kamen im Ziel als Finisher an. Es traten Gäste aus Archangelsk an und der Sieger kam ebenfalls aus Archangelsk: Andrej Chwijusow gewann vor Johann Stromann, obwohl dessen Laufausrüstung bestimmt moderner und besser war. Bei den Frauen gewann Ursula Stark. Die deutsche Meisterin lernte Kerkhoff 1990 beim London-Marathon kennen.

Neuer Sponsor 1992

Der erste Lauf wurde auch vom Otto Huus und den dortigen Verantwortlichen registriert. Die ELG wurde angesprochen. „Das Otto Huus wollte gerne Sponsor werden“, erinnert sich Kerkhoff. Und bei der zweiten Veranstaltung gab es deshalb zwei Läufe: Neben dem „normalen“ Matjeslauf wurde der Ottifantenlauf als Jedermann-Lauf über vier Seemeilen geboren. Dazu bekamen die offiziellen Lauf-T-Shirts das Ottifantenlogo aufgedruckt, was wiederum deutschlandweit für Interesse sorgte und werbewirksam war.Fortsetzung folgt...

Dirk de Vries
Dirk de Vries Emder Zeitung
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