Emden - Auch wenn es ein bisschen so aussieht: Emden hat keinen neuen Leuchtturm bekommen – und um vorauseilende Arbeiten für eine mögliche Inbetriebnahme als Türmchen-Café handelte es sich auch nicht. Dass am Montag und auch am Dienstag noch ganz oben im ehemaligen Ültje-Turm in Port Arthur/Transvaal Licht brannte, hatte offenbar ganz profane Gründe. Wie eine Nachfrage bei der Stadt ergab, wurde hier einfach nicht die „Der-Letzte-macht-das-Licht-aus“-Regel beherzigt. Oder, wie es Sprecher Eduard Dinkela ausdrückte: „Da ist scheinbar bei einem der regelmäßigen Wartungstermine des Antennenanlagenbetreibers versehentlich vergessen worden, die LED-Lampe im Zugangsbereich zur Dachfläche des Turmes wieder auszuschalten.“ Wie es jetzt ganz konkret auf dem Gelände mit dem geplanten Wohnbebauungsprojekt weitergeht, war am Montag nicht zu erfahren.
Licht im früheren Ültje-Turm Ein Emder Leuchtturm aus Versehen
Licht im Ültje-Turm – aufgenommen am Abend des 2. Januar.
Gaby Wolf
