Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Sammelaktion am Pewsumer Burggraben Graben-Reinigung als Jugend-Event

Die Mülleimer vor der Burg reichen laut Politikern für größeren Müll wie Kartons kaum aus. Größere Mülleimer passten allerdings nicht zur neuen Marktplatzoptik vor der Pewsumer Manningaburg.

Die Mülleimer vor der Burg reichen laut Politikern für größeren Müll wie Kartons kaum aus. Größere Mülleimer passten allerdings nicht zur neuen Marktplatzoptik vor der Pewsumer Manningaburg.

Saathoff

Pewsum - Mit einer großen Aufräumaktion des Pewsumer Burggrabens sollen Jugendliche für die Folgen achtlos weggeworfener Pizzakartons, Getränkeflaschen und Schokoriegelverpackung sensibilisiert werden. Denn davon gab in den vergangenen Monaten und Jahren immer wieder ziemlich viel auf dem Pewsumer Marktplatz und auf dem Gelände der angrenzenden Manningaburg. Zu viel, fand Mandatsträgerin Tanja Fiedler (Bündnis 90 / Die Grünen), und beantragte im Mai einen Runden Tisch, um sich mit der Vermüllung und den Freizeitmöglichkeiten der Jugendlichen in Pewsum auseinander zu setzen.

Jugendliche sensibilisieren

Hofft durch eine gemeinsame Reinigung die Sensibilität der Jugendlichen für herumliegenden Müll wecken zu wollen: Christian Behringer. Bild: Archiv

Hofft durch eine gemeinsame Reinigung die Sensibilität der Jugendlichen für herumliegenden Müll wecken zu wollen: Christian Behringer. Bild: Archiv

Dieser Runde Tisch hatte auch eine Sitzung, an der neben Fiedler als Antragsstellerin Krummhörns Bürgermeisterin Hilke Looden (parteilos), Gemeindejugendpfleger Christian Behringer, Pewsums stellvertretender Ortsvorsteher Johann Schüller (SPD) sowie Detlef Meyer-Rongelraths und Susanne Rongelraths vom Heimatverein teilnahmen. Schon da tauchte die Idee einer großen Aufräumaktion des Burggrabens auf. „Wir wollen die Jugendlichen an dieser Stelle für dieses Thema sensibilisieren“, sagte Behringer.

Noch ist allerdings unklar, ob an der Aktion überhaupt Jugendliche teilnehmen. Klar sei, sagte Behringer, dass während oder nach den Herbstferien Vertreter des Bauhofs und möglichst auch des Heimatvereins sich an die Arbeit machen. „Dafür wollen wir auch ein Boot für den Graben organisieren“, sagte Behringer. Im Anschluss gäbe es für die Teilnehmer ein Grillfest. Anwesende Jugendliche sollten angesprochen und zur Mitarbeit motiviert werden. Andere Ideen, die dem Vernehmen nach im Rahmen des Runden Tisches angesprochen wurden, wie etwa eine mobile Skatebahn auf dem Marktplatz werden wohl vorläufig nicht umgesetzt. Sie spielten jedenfalls keine Rolle in den öffentlichen Ausführungen, die der Gemeindejugendpfleger in der vergangenen Sitzung des Bildungsausschusses den Politikern mitteilte.

Großer Mülleimer passt nicht „ins Design“

Was eine Rolle spielte, war der von der Politik im Mai gewünschte, größere Mülleimer, in dem besser als bisher Pizzakartons entsorgt werden können sollen. Der wird nämlich offenbar nicht kommen. „Der passt nicht zum neuen Design des Marktplatzes“, erklärte Behringer. Weite Teile des Pewsumer Marktplatzes wurden 2019 im Zuge der Pewsumer Dorferneuerung umgestaltet. Zu diesem mit Fördergeldern versehenen Konzept gehörten nicht nur die grauen Steine, sondern auch Bänke – und eben die Mülleimer.

Peter Saathoff
Peter Saathoff Emder Zeitung
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Stellten die Ausweitung des Konzeptes „Wilhelmshaven sicher“ auf den Busverkehr der Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft vor: (v.li.) Frank Rademacher (Geschäftsführer Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven), Polizeidirektor Heiko von Deetzen, Projektleiter und Polizeihauptkomissar Tim Bachem und Oberbürgermeister Carsten Feist.

POLIZEIPRÄSENZ IM BUSVERKEHR Hausrecht der Polizei stärkt ab sofort Sicherheit in Bussen

Lutz Rector
Wilhelmshaven
Kommentar
Klimaaktivisten der Gruppe „Fridays for Future“ in Saarbrücken werfen Bundeskanzler Scholz vor, bei seinem Besuch in der vom Hochwasser betroffenen Region und in seiner Ansprache „die Klimakrise fahrlässig ausgeblendet“ zu haben.

UMWELTPOLITIK Durch mehr Klimaschutz gibt’s nichts zu verlieren

Jana Wolf Büro Berlin
Eine junge Lehrerin schreibt Mathematikaufgaben an eine Schultafel. Niedersachsen will 390 Schulen im Land nach Sozialindex stärker fördern.

NEUES PROGRAMM FÜR 390 SCHULEN Wie Niedersachsen mehr Bildungsgerechtigkeit herstellen will

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Lara und Philipp Schumacher wollen gemeinsam mit ihren drei Kindern ein neues Leben auf Mallorca beginnen. Dafür bereiten sie seit Jahren alles vor – und der letzte, mehrmonatige Aufenthalt vor der Auswanderung begann mit einem herben Rückschlag.

BETROGEN UND ENTTÄUSCHT Emder Familie kämpft nach Betrug auf Mallorca um ihren Traum

Aike Sebastian Ruhr
Emden
Mit Video
Nach der Sprengung inspizierten Midgard-Beschäftigte die Überreste der Verladebrücke.

KRANSPRENGUNG IN NORDENHAM Koloss aus Stahl fällt in 15 Sekunden zusammen

Norbert Hartfil
Nordenham