Auf dem Emder Filmfest in diesem Jahr wurde der Film „Everything will change“ mit dem NDR-Filmpreis ausgezeichnet. Der Film handelt von Jugendlichen, die im Jahr 2054 von Arten hören, die es mal gegeben haben soll. Die Jugendlichen begeben sich daraufhin auf eine Zeitreise, um zu erforschen, ob es solch prächtige Geschöpfe tatsächlich mal gegeben hat. Die dann folgenden Szenen zeigen äußerst schöne und anrührende Szenen aus der Tierwelt. Die Zeitreise endet in unserer Zeit mit der dringenden Bitte der Jugendlichen, hier und jetzt alles zu tun, damit das erschreckende Szenario des Filmanfangs bitte nicht eintreten möge.Die Feuchtwiesen in Conrebbersweg sind ein Brutgebiet von nationaler Bedeutung, in dem neun vom Aussterben bedrohte und streng geschützte Arten leben. Weitere sieben dort lebende Arten sind landesweit gefährdet.Ich habe Marten Persiel, der den Film „Everything will change“ gemacht und hier präsentiert hat, von den Feuchtwiesen in Conrebbersweg berichtet. Er mochte es nicht glauben, dass Emder Rat und Verwaltung aus diesem so wertvollen Grünland ein Baugebiet schon machen bzw. noch machen wollen – und es in der Emder Bevölkerung kaum Widerstand dagegen gibt.
