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Nicht so ruppig wie sonst November hatte reichlich Sonne im Gepäck

Schattenspiele im November: Auch wenn es viel regnete, hielt der Monat trotzdem ein paar schöne Tage parat.

Schattenspiele im November: Auch wenn es viel regnete, hielt der Monat trotzdem ein paar schöne Tage parat.

Ute Lipperheide

Emden - „Nebel hängt wie Rauch ums Haus, drängt die Welt nach innen; ohne Not geht niemand aus; alles fällt in Sinnen.“ Christian Morgenstern formulierte vor über 100 Jahren in seinem Gedicht „Novembertag“, was viele in Monat elf des Jahres empfinden. Rausgehen? Bei diesem Wetter? Nasskalt, stürmisch, einfach unangenehm. Der November 2022 allerdings war – jedenfalls in Emden – weniger ruppig als viele seiner Vorgänger.

Mit 7,8 Grad sehr mild

Es war mild, sehr mild. Bei 7,8 Grad lag am Ende die Durchschnittstemperatur, ein Plus gegenüber dem langjährigen Monatsmittel von 1,5 Grad. An Tag eins kletterte das Thermometer noch einmal auf ordentliche 16 Grad. Allerdings gab es auch den ersten mittelprächtigen Frost dieses Herbstes. In der Nacht des 19. November wurden minus 3,9 Grad gemessen. Auch die beiden folgenden Nächte blieben noch frostig.  

Leicht über dem Mittel

Regen fiel reichlich, wenn auch nicht übermäßig viel. 76,8 Liter pro Quadratmeter waren es an den 30 Tagen. Damit wurde das langjährige Mittel leicht übertroffen. Der niederschlagsreichste Tag war der 15. November. 11,5 Liter – etwas mehr als eine große Gartengießkanne – wurden innerhalb von 24 Stunden registriert.

Sonniger November

Dieser November war nicht typisch für seinesgleichen, denn er hielt durchaus einige schöne Tage bereit. Die Bedingungen für Spaziergänge und Ausflüge waren phasenweise gut. Herausragend war der Volkstrauertag (13. November), an dem es mit 7,1 Stunden die längste Sonnenscheindauer gab. In dieser Kategorie konnte der November ohnehin kräftig punkten, denn 61,8 Sonnenstunden bedeuten ein Plus von 17 Prozent im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt.

Zugelegt hat im November – zumindest in puncto Spitzengeschwindigkeit – der Wind. Am 17. November wurde die stärkste Windbö gemessen, die mit 75 Kilometern pro Stunde durch die Stadt fegte.

Eher novembertypisch kamen die ersten Dezembertage daher. So richtig hell mochte es bislang nicht werden. Aber es ist bekanntlich Licht am Ende des Tunnels zu sehen: Ab dem 21. Dezember werden die Tage ganz langsam wieder heller.

Axel Milkert
Axel Milkert Emder Zeitung (Leitung)
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