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Open-Air-Festival vor Start Endlich wieder zwei Tage lang in Manslagt rocken

Werner Jürgens
Fischkopp-Punk made in Emden: „Sascha und die Heringe“ sind schon am frühen Freitagabend auf der Deichbrecher-Stage im Einsatz.

Fischkopp-Punk made in Emden: „Sascha und die Heringe“ sind schon am frühen Freitagabend auf der Deichbrecher-Stage im Einsatz.

privat

Manslagt - Das sind definitiv gute Zeiten für die „schlechten Zeiten“. Nach der Pandemie bedingten Zwangspause 2020 und einer Corona-konformen Tagesveranstaltung 2021 darf beim „Let The Bad Times Roll“-Open-Air-Festival auf dem Odens-Hof in Manslagt nun endlich wieder zwei Tage lang „gerockt“ werden. Auch Camping auf der angrenzenden Kuhweide ist ausdrücklich erlaubt und bereits Donnerstagmittag möglich. Der Einlass zum Festivalgelände öffnet am Freitag gegen 15 Uhr. Die Live-Musik startet um 17 Uhr.

Vom Punk bis Hard-Rock

Insgesamt haben sich für Freitag und Samstag 21 regionale, überregionale und internationale Bands angesagt. Es gibt zwei Bühnen, auf denen ein breit gefächertes Spektrum von Punk über Heavy Metal bis hin zu Hard-Rock zu hören sein wird. Nach 2018 erneut auf dem Programm in Manslagt stehen „Volter“, die sich auf die Fahnen geschrieben haben, das Erbe eines gewissen Lemmy Kilmister zu zelebrieren. „Dabei setzt das Hannoveraner Trio nicht auf schnöde Motörhead-Cover-Versionen, sondern präsentiert mit unglaublicher Spielfreude eigene Songs im Stil der wohl lautesten Rock ’n’ Roll Band der Welt“, wie in der Presseinformation nachzulesen steht. Auch „The Gäs“ aus Köln waren schon einmal zu Gast auf dem Festival in der Krummhörn, um mit ihrem laut offizieller Band-Bio „breitbeinig groovenden, roh röhrenden Hardrock der hedonistischen Dreifaltigkeit Sex, Drugs und Rock‘n’Roll zu huldigen.“ Erstmals in Manslagt mit von der Partie sind hingegen „Nephylim“; nicht zu verwechseln mit „Fields of Nephilim“ aus England oder der Zwickauer Band „Nephilim“. Diese Truppe stammt aus den Niederlanden und möchte mit ihren „Durch Melodic Death Metal“ nun auch die Herzen der ostfriesischen Rock-Fans erobern.

Bands aus der Region

Gemäß seiner Festival-Tradition sollen und werden in Manslagt ebenfalls eine Reihe von Bands aus der Region zum Zuge kommen, als da wären die buchstäblich sagenhafte Heavy-Metal-Formation „Northerion“ und die kompromisslosen Thrash-Metaller „Monster“, beide aus L.A. – also dem Landkreis Aurich. Aus Emden stammen „Sascha und die Heringe“, die mit ihrem gradlinigen Punk sicherlich vor allem die Pogo-Tanz-Fraktion bedienen werden. Der Manslagter Chor „Silberflotte“ wird in gewohnter Manier mit einer zünftigen Gesangseinlage den Samstag eröffnen.

Umfassendes Rahmenprogramm

Neben der Musik gibt es auch ein umfassendes Rahmenprogramm. Dazu gehören unter anderem eine Tombola mit attraktiven Preise und das beliebte Flunky-Ball-Turnier. Diverse Verzehr- und Verkaufsstände runden das Angebot ab. Wer nicht auf der angrenzenden Wiese campen möchte, kann einen Shuttle-Service nutzen. Der bringt die Gäste jeweils Freitag- und Samstagnacht vom Festivalgelände in Manslagt über Pewsum und Hinte nach Emden. Fahrkarten sind für je sieben Euro im Festival-Ticketshop erhältlich. Der Erlös der Veranstaltung wird wie immer für gute Zwecke gespendet. Die ehrenamtlich tätigen Organisatoren haben beschlossen, in diesem Jahr die Aktion „Musik rettet“ der Ukraine-Hilfe Berlin zu unterstützen. Damit werden Kultur- und Rehabilitationsprojekte im ostukrainischen Kriegsgebiet gefördert. Darüber hinaus darf sich das Jugendrotkreuz in der Gemeinde Hinte über eine Spende aus dem Erlös der nicht-zurückgegebenen Pfandbecher freuen.

Programm und weitere Infos unter www.let-the-bad-times-roll.com.

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