Bremen - Viele Vereine aus ganz Deutschland haben auf dem Werdersee in Bremen beim Bundeswettbewerb ihre Bundesländer in insgesamt drei Disziplinen vertreten. Mit dabei waren auch zehn Sportler aus Emden, die sich bereits Anfang Juni beim Landesentscheid qualifizierten und den Emder Ruderverein vertraten. Einen Wermutstropfen hatte der Bundesentscheid dann aber doch noch.

Nach der Anreise ging es für die Emder gleich auf die 3000 Meter Langstrecke. Die Zeiten entschieden gleichzeitig über die Setzung der Finalläufe. Vor der Bundesregatta wurde jedoch erst der „Allgemeine Sportwettbewerb“ ausgetragen. Dieser besteht aus verschiedenen Koordinations- und Geschicklichkeitsspiele sowie Ausdauerübungen. Auch Ruderwissen über Wettkampfregeln und das richtiges Verhalten auf dem Wasser wurde in einem Quiz geprüft.

Im Doppelvierer der zwölf- und dreizehnjährigen Jungen gingen Jelto Heeren, Frederik Jabin, Fabian Buß, Julian Oberst mit Steuerfrau Melina Cornelius an den Start. Sie belegten auf 3000 Meter den 5. Platz und fuhren mit dieser Zeit im D-Finale. Hier erkämpften sich die Youngsters über die 1000 Meter einen guten 4. Platz.

Auch der Mix 4er der Dreizehn- und Vierzehnjährigen belegte auf der Langstrecke den 5. Platz. Damit fuhren Jann Henner de Boer, Merit Steinigeweg, Felix Richter, Julia Dietrich und Steuermann Jakob Sohn ebenfalls im D-Finale und belegten dort nach einem sehr starken Rennen den zweiten Platz.

Leider wurde ihnen die Platzierung aufgrund von Steuerproblemen durch den Wettkampfrichter wieder aberkannt. „Auch wenn sie ohne Silbermedaille nach Hause fuhren können sie sehr stolz auf ihre Leistung sein“, sagte Trainerin Annika Lindequist.

Carmen Böhling
Carmen Böhling Emder Zeitung