Emden - Nach dem tragischen Tod eines 38-jährigen Fußballers des FC Brookmerland hat der Verein ein Spendenkonto für die Hinterbliebenen des verstorbenen Familienvaters eingerichtet. Das ist auch den Initiatoren des Ostfriesland-Cups, Manfred Bloem und Ewald Adden, nicht entgangen. „Wir möchten nicht untätig bleiben“, sagte Bloem, der daraufhin die drei im noch laufenden Turnier verbliebenen Vereine kontaktierte. Sowohl Firrel als auch Larrelt und Kickers Emden zögerten nicht und gaben bekannt, dass sie im Falle eines Sieges auf die Prämie in Höhe von 2000 Euro verzichten wollen. Das Geld fließt stattdessen auf das eingerichtete Spendenkonto des FC Brookmerland.

FASSUNGSLOSIGKEIT UND TRAUER 38-jähriger Spieler des FC Brookmerland auf dem Fußballplatz gestorben

Aike Sebastian Ruhr
Brookmerland

Ursprünglich trat der Verein an Bloem und Adden mit der Bitte heran, das eingerichtete Spendenkonto zu bewerben, um möglichst viele Menschen zu erreichen, die bereit sind, Geld für die Familie des Spielers zu spenden. Der Mann war kürzlich auf dem Fußballplatz zusammengebrochen und gestorben. Der Fußballer hinterlässt eine Frau und zwei Kinder im Alter von sechs und zehn Jahren.

Der FC Brookmerland hat ein Spendenkonto eingerichtet, um der Familie des plötzlich auf dem Fußballplatz verstorbenen Spielers zu helfen.

38-JÄHRIGER STARB AUF FUSSBALLPLATZ Jeder kann helfen – FC Brookmerland richtet Spendenkonto ein

Aike Sebastian Ruhr
Brookmerland

„Das Schicksal hat uns sehr berührt. Wir möchten mit unserem Projekt den Vereinen in Ostfriesland helfen. Ich habe mich sofort an den Telefonhörer geklemmt und die Vertreter von Firrel, Kickers und Larrelt angerufen. Alle fanden, dass es eine schöne Idee ist und möchten auf das Preisgeld verzichten. Wir hoffen, dass wir in dieser schweren Situation einen kleinen Beitrag für die Hinterbliebenen leisten können“, sagte Bloem.

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Carmen Böhling
Carmen Böhling Emder Zeitung