Hinte - Bei einer Klausurtagung hat sich die CDU-Hinte nun festgelegt: Die Planung des Gewerbegebietes Westerhusen sollte weiter vorangetrieben werden, heißt es in einer Mitteilung. Grund für die Feststellung, obwohl die Realisierung des Gewerbegebiets allgemein als zu teuer angesehen wird: „Die Gemeinde Hinte braucht langfristig Einnahmen!“

Die Planungen seien schon weit voran geschritten, und 370 000 Euro wurden in das Projekt gesteckt. Auch die Erfolgschancen wertet die CDU höher, denn in Gewerbegebieten in der Nachbarschaft gebe es keinen Leerstand. „Ob das Gebiet nun 4,5 Hektar, oder zehn Hektar groß sein wird, hängt in unseren Augen davon ab, inwieweit Firmen bereit sind, sich dort anzusiedeln, und in welcher Größenordnung.“

Verträge sollte die Gemeinde vorher unterschreiben lassen und nicht vorfinanzieren. Das sei eventuell eine Möglichkeit zur Realisierung. Mehr noch: „Auch im Rahmen der Energiewende sehen wir große Chancen für Ostfriesland, und für den Standort.“

Die CDU-Hinte erinnert dabei Bürgermeister Uwe Redenius (parteilos) an sein Wahlversprechen, Firmen in der Gemeinde anzusiedeln und Gewerbeeinnahmen zu sichern, „auch wenn diese erst in 20 Jahren sichtbar sind.“ Denn: „Wir müssen vorausschauend planen mit den Investoren und mutig diesen Schritt gehen“, so die CDU.