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Yachtclub Greetsiel möchte im Hafen neu bauen Politik macht Weg frei für neues Vereinsheim

Mit diesem Gebäude will der Yachtclub zukünftig Bootsbesitzer in Greetsiel begrüßen. Ob die Holzoptik so bleibt oder durch Stahl ersetzt wird, ist zurzeit noch offen.

Mit diesem Gebäude will der Yachtclub zukünftig Bootsbesitzer in Greetsiel begrüßen. Ob die Holzoptik so bleibt oder durch Stahl ersetzt wird, ist zurzeit noch offen.

Architekt: Reinhard Schneider

Greetsiel - Die Krummhörner Politik stützt die Pläne für ein neues Vereinsheim des Greetsieler Yachtclubs. Im Infrastrukturausschuss empfahlen die Fachpolitiker einstimmig, die dafür notwendigen Formalitäten auf den Weg zu bringen. Die Verwaltung muss dafür einen Bebauungsplan aufstellen und einen Flächennutzungsplan ändern.

Die Politiker waren dem Ansinnen des Vereins gegenüber aufgeschlossen. Nur die Optik des Baus in Nähe des Parkplatzes am Deichkronenweg in unmittelbarer Nähe zu den Steganlagen des Yachtclubs ließ Nachfragen zu. Denn entgegen bisheriger Pläne, die eine Holzverkleidung vorsahen und Mitte 2021 vorgestellt wurden, präsentierten mehrere der vier aktuellen Pläne eine Stahlverkleidung „mit Sandwichplatten“, wie Vorsitzender Theo Rewerts mitteilte. „Das ist aber nicht final, wir können auch Holz nehmen“, ging er auf die Kritik, die unter anderem der Greetsieler Frank Schoof (fbl) vorbrachte, ein.

Ehemaliges Vereinsheim verkauft

Geplant ist zudem ein Gebäude, das auf drei Pfahlreihen in Berme und Gewässer steht. 23 Meter soll es lang werden, neun Meter breit. Die Firsthöhe werde die Deichkrone nicht übersteigen, so die zuständige Fachbereichsleiterin Ina Droll-Dannemann. Vorgesehen sind unter anderem ein Schulungs- oder Versammlungsraum, ein Technikraum und umfangreiche sanitäre Anlagen. Das Vereinsheim soll als Ersatz für das im vergangenen Jahr verkaufte schwimmende Vereinsheim dienen.

Kein Konflikt mit Wassersportzentrum

Ob die Vereinspläne in Konflikt mit dem von Detlef Hillers (SPD) schon lange vorbereiteten Wassersportzentrum in Greetsiel stehen, das auch im Hafenbereich entstehen sollte? Dieser Gedanke beschäftigte Garrelt Agena von den Grünen. Eine Sorge, die der Vereinsvorsitzende dem Grünen-Politiker nehmen konnte. Denn die Pläne von Hillers sehen einen Standort deutlich weiter nördlich vor, in Richtung Vereinsheim vom Sportbootverein Leybucht. „Da kommen wir uns also nicht in die Quere“, sagte Rewerts. Zumal es zurzeit noch völlig unklar ist, ob die ambitionierten Pläne von Detlef Hillers jemals eine konkrete Planungsreife erhalten.

Peter Saathoff
Peter Saathoff Emder Zeitung
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