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NWZonline.de Region Friesland

Schlosskirche Varel: Friedenssehnsucht flammt im „Messiah“ auf

10.08.2022

Varel Imposant, eindringlich und emotional: Eines der populärsten Werke geistlicher Musik erwartet das Publikum in der Vareler Schlosskirche. Am Sonntag, 11. September, führt die Kantorei der Schlosskirche gemeinsam mit dem Elbipolis Barockorchester und Gesangssolisten das Oratorium „Messiah“ („Messias“) von Georg Friedrich Händel auf.

Premiere vor 280 Jahren

Seit mittlerweile 280 Jahren erfreut sich „der Messias“ großer Beliebtheit. Das Werk wurde am 13. April 1742 in Dublin bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung uraufgeführt. Seit dem wurde „Messiah“ nahezu ununterbrochen aufgeführt. Auch in Varel ist das Oratorium des Öfteren gezeigt worden. Unter der Leitung des Kantoren-Ehepaares Dorothee Bauer und Thomas Meyer-Bauer erfolgt nun die dritte Präsentation.

Als am 10. November 2019 die Kantorei an der Schlosskirche zu Varel die erste vollständige Aufführung der h-Moll Messe von Johann Sebastian Bach in Varel mit dem „Dona nobis pacem“ (Gib uns Frieden) beendete, ahnten weder Organisatoren noch Musiker, wie lang die Pause bis zum nächsten oratorischen Großereignis sein würde. So habe in Zeiten der Pandemie bei den Musikern aus Varel das Gefühl der Dankbarkeit überwogen, Johann Sebastian Bachs Messe noch realisiert zu haben. Nun kann „Messiah“ aufgeführt werden.

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Friedenssehnsucht

Die Organisatoren haben den Tag der Aufführung bewusst auf den 11. September gelegt, den Jahrestag der Terroranschläge auf die World Trade Center in den USA. Hintergrund dieser Terminwahl sei die Friedenssehnsucht, welche laut Ankündigung, im „Messiah“ aufflammt.

Ihr Besuch

Karten können für 26/23/20 Euro zu erworben werden.

Schüler, Studenten und Schwerbehinderte erhalten 2 Euro Preisnachlass.

Erhältlich sind die Karten unter der Telefonnummer: 0421/363636,

oder in Bockhorn im Reisebüro Brumund, Grabsteder Straße 22,

sowie an der Abendkasse.

Bei der Auführung gelten die jeweils aktuellen Hygieneregeln.

Für den Weg zum Sitzplatz wird darum gebeten, einen medizinischen Mundschutz bereit zu halten.

Deutlich werde diese zum Beispiel in der Sopranarie „How beautiful are the feet of them, that preach the gospel of peace and bring glad tidings of good things“ (In freier Textübersetzung: Wie lieblich ist der Boten Schritt, die uns verkünden Frieden, sie bringen frohe Botschaft vom Heil das ewig ist). In einer Gegenwart, in der es an Frieden fehlt, klinge die eindringliche Bitte um den Frieden in den Herzen nach, so die Organisatoren.

Jahrelange Zusammenarbeit

Das Elbiplois Barockorchester Hamburg begleitet die Kantorei der Schlosskirche in bewährter Form. Zwischen den Ensembles besteht seit Jahren eine enge Zusammenarbeit: „der farbenreiche und sängerisch sehr entwickelte Chorklang der Kantorei harmoniert aufs Beste mit dem musikalischen Konzept des Orchesters“, heißt es in der Ankündigung. Die engagierten Gesangssolisten Manja Stephan (Sopran), Geneviève Tschumi (Alt), Mirko Ludwig (Tenor) und Julian Redlin (Bass) unterstützend die Aufführung als Quartett.

Wie im Jahr 2015 wird der „Messiah“ in englischer Originalsprache erklingen. Eine leicht zu verfolgende Übersetzung vom Englischen ins Deutsche steht im Programmheft zur Verfügung.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem „Tag des Denkmals“ und den „Kirchenmusiktagen Friesland – Wilhelmshaven“ statt.

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