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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Handball-Oberliga: Neerstedts neuerliches Abenteuer

28.07.2022

Neerstedt Für ihr Durchhaltevermögen, den großen Ehrgeiz und die gute Entwicklung sind die Handballerinnen des TV Neerstedt belohnt worden: Sie schafften in der zurückliegenden Saison nach einem dramatischen Finale den Klassenerhalt in der Oberliga – und können somit auch in der kommenden Spielzeit in der vierthöchsten Liga antreten.

Achterbahnfahrt mit mehr Tiefen als Höhen

Seit ihrer Meisterschaft in der Landesliga-Saison 2017/2018 und dem Aufstieg in die Oberliga erlebten die Handballerinnen des TV Neerstedt eine Achterbahnfahrt – mit mehr Tiefen als Höhen. Unter dem damaligen Coach Maik Haverkamp hatte das Team im ersten Oberliga-Jahr erwartungsgemäß einen schweren Stand, schaffte aber mit einem sicheren zehnten Tabellenplatz den Klassenerhalt. Bereits hier gingen aber die letzten beiden Partien gegen Mühlen und Findorff verloren, was der Beginn einer langen Durststrecke sein sollte. In der Saison 2019/20 gab es – nun unter Trainerin Cordula Schröder-Brockshus – eine ganz schwarze Serie: Bis auf zwei Remis wurde kein Spiel gewonnen. Beim coronabedingten Saisonabbruch lag Neerstedt abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz, entschied sich aber trotzdem dafür, den Startplatz in der Oberliga weiter wahrzunehmen. Die folgende Saison wurde nach nur zwei Spielen, die ebenfalls verloren gingen, erneut abgebrochen. Somit gab es vor einem Jahr einen erneuten Anlauf. Erst nach 38 Spielen ohne Sieg (!) konnten die Neerstedterinnen endlich wieder jubeln – und schafften am Ende tatsächlich den Klassenerhalt.

Das Team von TVN-Trainerin Cordula Schröder-Brockshus hatte mittlerweile saisonübergreifend 24 Niederlagen in Folge kassiert, als das Abenteuer Oberliga erneut angegangen wurde. Zwischenzeitlich hatte sich das Gesicht der Mannschaft etwas verändert, was sich in den ersten Spielen direkt schon bemerkbar machte. Allein der Saisonauftakt im Derby gegen die HSG Hude/Falkenburg zeigte, dass die Mannschaft viel dazugelernt hatte, aber (noch) an den eigenen Nerven scheiterte.

Das Warten auf das erste Erfolgserlebnis ging also weiter. Nach 38 Spielen ohne Sieg wurde Neerstedt schon wieder als Absteiger Nummer eins gehandelt, denn der Abstand zu den anderen gefährdeten Teams war bereits groß. „Wir haben uns zu keinem Zeitpunkt irgendwie hängen lassen, sondern kontinuierlich weiter im Training an unseren Schwächen gearbeitet und versucht, besonders die Abwehr richtig stark zu machen“, hatte die Neerstedter Trainerin auch eine Erklärung für die positive Einstellung zu den weiteren Spielen parat.

Knackpunkt war das Heimspiel gegen den MTV Tostedt, in dem die Mannschaft wie aus einem Guss spielte – und die endlos lange Sieglos-Serie endlich beendete. Dass dieses keine Eintagsfliege war, bewiesen die TVN-Frauen bereits im nächsten Spiel gegen Neuenhaus/Uelsen, denn auch hier stand im temporeichen Spiel die mannschaftliche Geschlossenheit im Vordergrund. Weitere Siege bei der HSG Hude/Falkenburg und GW Mühlen reichten schließlich aus, um in der Abschlusstabelle hauchdünn mit einem Punkt Vorsprung vor Bützfleth/Drochtersen den Nichtabstiegsplatz zu erreichen.

Über das Happy End war die Trainerin natürlich mehr als erleichtert: „Zwischenzeitlich hatte keiner mehr daran gedacht, dass wir noch einmal um den Klassenerhalt kämpfen werden. Das Fazit der Saison ist, dass die harte Arbeit sowohl im Training als auch in den Spielen belohnt wurde.“

Leichter wird es deswegen mit Blick auf die neue Saison aber nicht, denn mit Lisa Rangnick, Kirsten Kurok (beide SG Friedrichsfehn/Petersfehn), Miriam Müsch (private Gründe) und Nane Steinmann (HSG Grüppenbühren/Bookholzberg) sind vier wichtige Spielerinnen nicht mehr dabei. So müssen die Zugänge Katharina Stuffel (HSG Hude/Falkenburg), Noelle Storck (SFN Vechta II), Alina Windhorst (eigene Zweite) und Ida Brinkert (eigene Jugend) schnell integriert werden, um wieder eine leistungsfähige Oberliga-Mannschaft ins Rennen schicken zu können.

In der abgelaufenen Saison setzte TVN-Trainerin Cordula Schröder-Brockshus folgende Spielerinnen ein: Im Tor: Sina Huntemann (21 Einsätze/1 Tor), Rieke von Seggern (23) – im Feld: Nadja Albes (10/34/9 Strafwürfe), Henrike Bartelt (2/0), Antje Brengelmann (1/0), Ida Brinkert (3/1), Stefanie Hanuschek (16/20), Julia Heinrich (2/0), Antonia Kallifidas (4/0), Kirsten Kurok (22/64/23), Delia Mathieu (7/11), Miriam Müsch (17/17), Lisa Rangnick (21/51), Anna Rippe (18/54/6), Katrin Schröder-Brockshus (1/0), Nina Sempert (21/33), Nane Steinmann (21/27), Celina Struß (18/30/5), Johanna Stuffel (23/42), Leonie Voigt (22/70/10), Fenna van Dreumel (2/0), Jette Weiland (21/65/23), Alina Windhorst (1/0), Neele Wintermann (3/0)

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