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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Neue Schilder in Oldenburg nicht eingeschaltet: Starkregen achtet nicht auf Verkehrslenkung

08.06.2021

Oldenburg Das Wetter hält sich an keine Verkehrsregeln und an Schilder erst recht nicht: So blieb am Samstag die Alexanderstraße von durch den Starkregen verursachte Überschwemmungen verschont, während wenige Meter entfernt die Nadorster Straße unter Wasser stand. Wie das?

Starkregen im Osten

Der Starkregen mit der stärksten Intensität fiel am Samstag ab ca. 17 Uhr in einem Streifen vom Bümmerstede, Tweelbäke nach Osternburg, über Donnerschwee, Nadorst und Etzhorn bis nach Wahnbek und Rastede, hatte der OOWV am Sonntag mitgeteilt. Das lässt den Schluss zu, dass das Wasser vor allem in den östlichen Bereichen in die Mischwasserkanalisation drang, westlich der Nadorster Straße/Wilhelmshavener Heerstraße aber vergleichsweise wenig Niederschlag fiel. „ Zu einem Überstau der Alexanderstraße ist es diesmal nicht gekommen“, erklärte der OOWV-Regionalleiter für Oldenburg und den Landkreis Ammerland, Jens de Boer. Und damit sei auch die Verkehrslenkung an der Alexanderstraße nicht ausgelöst worden. Auf der Kläranlage Oldenburg waren am Samstag 33 Millimeter (33 Liter pro Quadratmeter) Niederschlag gefallen. Die Abwassermenge betrug rund 133.000 Kubikmeter. Das ist das vierfache der sonst üblichen Tagesmenge.

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Europäisches Projekt

In einem europäischen Pilotprojekt hatte der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) in Zusammenarbeit mit der Stadt an der Alexanderstraße (wie am Samstag berichtet) ein Verkehrslenkungssystem aufgebaut, über das seit zwei Wochen die Verkehrsströme umgeleitet werden können. Kernstück sind zwei Sensoren, die den Wasserdruck im Mischwasserkanal unter der Alexanderstraße an den Einmündungen Humboldtstraße beziehungsweise Kreuzstraße messen. Wird der Wasserdruck bei starken Regenfällen zu hoch, lösen die Sensoren aus und schalten automatisch die Hinweistafeln ein, die am Pferdemarkt beziehungsweise in Gegenrichtung an den Einmündungen Nedderend und Von-Finckh-Straße stehen. 3,8 Millionen Euro gab es von der Europäischen Union für das Pilotprojekt, an dem neben mehreren Partnern auch die Länder Belgien, Dänemark, Großbritannien, die Niederlande und Schweden beteiligt sind. Die Alexanderstraße blieb am Samstag von einer Überschwemmung verschont.

Dazu schreibt die Stadt: „Der Starkregen hat erneut die große Bedeutung von Regenrückhaltebecken gezeigt. Etwa 200 dieser Wasserspeicher gibt es und die haben ihre Aufnahmefähigkeit am Wochenende unter Beweis gestellt.“ Davon sind Annette Meyers vom Amt für Verkehr und Straßenbau und Robert Sprenger vom Fachdienst Naturschutz und technischem Umweltschutz überzeugt.


Mehr Infos: oder https://   www.oowv.de/wissen/abwasser/starkregen  oder   gis4ol.oldernburg.de/starkregengefahrenkate/index.html 
Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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