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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Ukraine-Festival auf dem Rathausmarkt: Stadtfest Oldenburg startet schon einen Tag früher

13.08.2022

Oldenburg Gemeinsam ein Zeichen der Solidarität setzen: Darum soll es beim „Ukrainian Independence Day Festival“ auf dem Rathausmarkt in Oldenburg gehen, das am ukrainischen Unabhängigkeitstag am Mittwoch, 24. August, gefeiert werden soll. Hierfür haben sich die Organisatoren des Stadtfests mit dem Verein „Oldenburg hilft“ zusammengetan.

Bereits beim Benefiz-Festival „Play For Peace“ auf dem Schlossplatz im März mit rund 8000 Besuchern hatten die Verantwortlichen zusammengearbeitet. Daran soll nun angeknüpft werden. Sie wollen das Oldenburger Stadtfest inoffiziell „einen Tag eher starten lassen“, wie Janet Lüschen vom Organisationsteam erklärt. Unterstützung bekommen sie und ihre Mitstreiter von zahlreichen aus der Ukraine geflüchteten Menschen, die sich bei der Veranstaltung einbringen werden.

Ukrainische Bands

Geplant ist ein bunter Abend, der um 18 Uhr bei ukrainischen Tänzen und Gesang sowie traditionellen Speisen beginnen soll. „Für die Familien haben wir ein schönes Programm. Die Kinder können malen, zudem gibt es viel ukrainische Kunst zu sehen“, erklärt Maik Günther vom Verein „Oldenburg hilft“. Bevor ab 20 Uhr gefeiert wird, ist geplant, dass Oberbürgermeister Jürgen Krogmann eine Rede hält.

Im Anschluss werden die ukrainischen Bands Stereomagnet, Angy Kreyda, Brem Stoker sowie Kolibrina aus Georgien auftreten. „Die Stadtfest-Bühne auf dem Rathausmarkt wird ohnehin schon stehen. Daher freuen wir uns, dass wir sie dem ukrainischen Fest zur Verfügung stellen können“, sagt Lüschen.

Einreisegenehmigung

Ob die männlichen Mitglieder der jeweiligen Bands es rechtzeitig nach Oldenburg schaffen werden, sei bisher nicht geklärt. „Die Männer in der Ukraine dürfen das Land derzeit nur mit einer Sondergenehmigung verlassen“, erklärt Günther. Der Verein, der die Reisekosten und die Unterbringung der Bands übernimmt, sei jedoch optimistisch. Schon früh hätten die weiblichen Bandmitglieder signalisiert, so oder so kommen zu wollen. Denn sie hätten eine Botschaft zu verkünden. „Sollte es wirklich Probleme geben, bekommen sie Unterstützung von Musikern aus Oldenburg“, sichern die Organisatoren zu.

Für guten Zweck

Sie freuen sich auf viele Festival-Besucher, die gemeinsam mit den Geflüchteten aus der Ukraine den besonders in diesen Zeiten wichtigen Unabhängigkeitstag feiern möchten.

Wie viele Ukrainern und Ukrainerinnen erwartet werden? „Hoffentlich ganz viele. Der Feiertag liegt uns besonders am Herzen“, sagt Olha Shveda, die sich als Ukrainerin an der Organisation des Festes beteiligt.

Die Einnahmen durch den Verkauf der Speisen sowie ein Teil des Geldes für Getränke soll dem Verein „Oldenburg hilft“ gespendet werden. Seit Monaten bringt der Verein lebensnotwendige Hilfsgüter in die ukrainischen Krisengebiete.


Mehr Infos: und   www.oldenburghilftderukraine.de  oder   www.stadtfest-oldenburg.de 
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