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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Bilder Zeigen Zerstörtes Bauwerk: So sah die Cäcilienbrücke im Zweiten Weltkrieg aus

28.04.2020

Osternburg /Jever Aus den Augen, aber längst nicht aus dem Sinn: Oldenburg liegt dem ehemaligen Chef des Stadtmuseums, Andreas von Seggern, immer noch besonders am Herzen. Im Zuge seiner Recherchen für die Ausstellung „Ende und Anfang“, die am Freitag, 8. Mai, im Schlossmuseum in Jever eröffnet wird, ist er in Kanada auf Bilder gestoßen, die am 3. Mai 1945 und an den darauffolgenden Tagen in Oldenburg entstanden und bislang noch nicht veröffentlicht worden sind, wie er sagt. Von Seggern ist heute stellvertretender Leiter des Getreuenmuseums/Schlossmuseums in Jever.

Grad der Zerstörung

Zu sehen auf den Bildern ist zum Beispiel die Cäcilienbrücke – mit zwei stadtauswärts gelegenen erhaltenen und zwei stadteinwärts gelegenen völlig zerstörten Türmen. Zeitzeugenberichte gingen in den vergangenen Tagen über den Grad der Zerstörung teils weit auseinander.

Bild: Getreuenmuseum Schlossmuseum Jever

Zu sehen ist auf den Bildern aber auch, wie die Oldenburger die Befreiung von der Nazi-Diktatur und das Kriegsende feierten – gemeinsam mit den englischen und kanadischen Soldaten, die sie auf und in ihren Jeeps mit durch die Stadt nahmen auf ihren Erkundungsfahrten. Auf beiden Seiten fröhliche Menschen, die sich darüber freuen, den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden zu haben.

In seinem Vorwort schreibt von Seggern: „Die Ausstellung kann nur einen ersten Impuls geben, möchte Besucherinnen und Besuchern ausgewählte Facetten in der regionalen Geschichte der folgenschweren Jahre zwischen 1945 und 1948, stets mit einem Blick auf das ,Große und Ganze’ verknüpft, auf anschauliche Weise vermitteln. (...)

Andere Sorgen

Die Menschen hatten vielfach andere Sorgen, als ohnehin nur als Notbehelfe geschaffene Gegenstände zu bewahren oder gar den Alltag fotografisch zu dokumentieren. Das wenige Überlieferte ist zudem räumlich sehr unterschiedlich verteilt: Während sich insbesondere für den Bereich der Landeshauptstadt Oldenburg, mit Abstrichen auch der Stadt Wilhelmshaven, diese Zeit vergleichsweise gut illustrieren lässt, sind die Zeugnisse aus anderen Orten eher spärlich nachweisbar.“

Bei seinen Recherchen ist von Seggern bei der „Library and Archives Canada“ und im „Canadian War Museum“ fündig geworden, wo sich die 1945/46 am Oldenburger Rathaus befestigte und erhaltene Flagge der kanadischen Streitkräfte befindet. „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist unklar, ob und wann der Leihverkehr zwischen Ottawa und Jever realisiert werden kann“, schreibt von Seggern. Die Ausstellung ist wegen Corona (noch) nicht zugänglich.

Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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