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NWZonline.de Plus PLUS Ostfriesland

Corona-Überblick: Coronafälle an Schulen und bei Mannschaften in Ostfriesland

23.09.2020

Ostfriesland Die Corona-Infektionen in Ostfriesland steigen weiter an. Zehn neue Fälle sind zu Montag im Landkreis Leer dazugekommen. Das ist neuer Rekord und übersteigt sogar die Werte im Mai. Den bis Montag höchsten Wert an Neuinfektionen gab es im Landkreis am 23. Mai, mit neun Infektionen.

Leer ist damit bei 17,1 Fällen in den letzten sieben Tagen pro 100 000 Einwohner. Zum Vergleich: Aurich kommt auf 1,1 Fälle, Wittmund auf 1,8 und Emden 2,0 (Zahlen: Robert Koch Institut.) Drohen dem Landkreis Leer jetzt schon weitere Maßnahmen, um die Infektionen einzudämmen?

Keine zusätzlichen Verbote

Nein, von zusätzlichen Verboten ist man noch weit entfernt, kann Annika Smit vom Landkreis Leer sagen. Erst wenn die Zahl 17 auf 85 anwächst, müssten weitere Maßnahmen erfolgen. Wie die aussehen würden, ist auch nicht vorhersehbar, so Smit. „Dafür gibt es keinen Leitfaden. Dabei ist auch entscheidend, wo sich die Infektionen häufen“, sagt die Landkreissprecherin auf Nachfrage. 30 Menschen sind aktuell im Landkreis Leer infiziert. Am Dienstag meldete der Landkreis keine weiteren Infektionen. Zwölf Menschen sind wieder genesen.

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Klassen in Quarantäne

554 Menschen sind in Leer gerade in Quarantäne. Darunter auch ganze Schulklassen, nachdem Schüler positiv auf Covid-19 getestet wurden. So zum Beispiel an den Berufsbildenden Schulen (BBS) 1. Ein Zwölftklässler dort hatte am Wochenende den Bescheid über eine Infektion bekommen. 55 Schüler sind hier in Quarantäne geschickt worden, sagt ein Mitglied der Schulleitung. Dazu sind auch sieben Lehrkräfte in Quarantäne.

Fälle an BBS in Aurich

Auch in Aurich, an den BBS 2, haben sich zwei Schüler infiziert. Sie kommen aus dem Landkreis Friesland. Das Gesundheitsamt hat daraufhin in Absprache mit der Schulleitung beschlossen, den Unterricht in beiden Klassen für die gesamte restliche Woche abzusagen, informiert Rainer Müller-Gummels vom Landkreis Aurich.

Weitere Maßnahme für Schulen?

„Maßnahmen in Schulen sind grundsätzlich nicht an Zahlen geknüpft, da immer im Einzelfall zu entscheiden ist“, sagt Smit. Dennoch gibt es zwei Szenarien, die bei steigenden Zahlen auf die Schulen zukommen könnten. „Zuerst würden wie wieder so unterrichten, wie in den letzten Wochen vor den Sommerferien“, sagt Wolfgang Grätz, Schulleiter vom Ulrichsgymnasium in Norden. Das würde bedeuten, die Klassen werden wieder halbiert und die beiden Gruppen wechseln sich mit Präsenzunterricht ab. „Obwohl es mittlerweile möglich wäre, die zweite Hälfte per Videokonferenz dazu zu schalten“, sagt Grätz. Der Landkreis Aurich habe die Datenleitung über die Sommerferien verbessert.

Sollte diese Maßnahme nicht genügen, müsste man auf das andere Szenarion übersteigen. Das würde bedeuten: nur noch Unterricht vor dem Bildschirm zu Hause, völliges Kontaktverbot.

Auswirkungen auf Sport in Ostfriesland

Die steigenden Zahlen haben auch Auswirkungen auf den Sport in Ostfriesland. Beispielsweise fallen bei den Fußballern in der Landesliga Weser-Ems Staffel 1 die Partien reihenweise aus, weil neben dem Landkreis Leer auch Mannschaften aus dem Landkreis Cloppenburg, der ebenfalls von steigenden Coronazahlen betroffen ist, dort spielen. Landrat von Leer, Matthias Groote, meldete sich bereits Ende vergangener Woche per Videobotschaft und verkündete, dass es mindestens bis einschließlich Donnerstag, 24. September, keinen Punktspielbetrieb im Landkreis geben wird.

Freya Adameck Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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