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Infrastruktur in Emden: Trockenen Fußes einmal quer über den Friedhof

14.06.2021

Emden Jetzt ist es fast geschafft: Einmal quer über den städtischen Friedhof Tholenswehr sind die großen Wege befestigt. Mit den letzten Pflasterarbeiten beschäftigen sich Mitarbeiter der Emder Firma Lorenz voraussichtlich noch bis Ende dieser Woche. Dann können Besucher und Spaziergänger auch bei Regenwetter trockenen Fußes über die Anlage spazieren.

„Wir sind froh, diese Verbindung jetzt geschaffen zu haben“, sagte Friedhofsleiter Gustav Kalms. Wenngleich ihm auch sofort noch einige Wege einfallen, die ausgebessert oder verschönert werden könnten. Aber Stück für Stück, und das größte ist nun fast geschafft, wie alle Beteiligten sagen. „Wir sind dem Rat dankbar, dass er uns die Mittel dafür genehmigt hat“, erklärte Frank Rogga, kaufmännischer Leiter des Bau- und Entsorgungsbetriebs Emden (BEE).

94 000 Euro wurden aktuell nach Planung von BEE-Bauleiter Bernd Maas in die letzten Wegebefestigungen verbaut. „Die Wege halten jetzt hoffentlich die nächsten 20 Jahre“, sagte Maas. Der Untergrund ist entsprechend des Emder Wabbelbodens mit Vlies und Mineralgemisch aufbereitet. Gepflastert wurde wieder mit rot-gelb nuancierten, antik anmutenden Betonsteinen. Zuerst wurde die Mittelverbindung zwischen Haupt- und Kapellenweg auf insgesamt 76 Metern Länge und 3,30 Meter Breite gemacht. Im Endspurt befindet sich nun die 85 Meter lange Verbindung zwischen dem Kapellenweg und der Brücke über den Borssumer Kanal zum neuen Friedhofsteil. Alle neu gepflasterten Wege haben eine Mittelrinne zur Entwässerung bekommen.

Seit Jahren gab es Beschwerden von Besuchern über Haupt- und Nebenwege auf dem Friedhof in Tholenswehr. Insbesondere ältere Menschen, die dort ihre Angehörigen besuchen und deren Gräber pflegen wollen, hatten bei Regenwetter Probleme. Die Benutzung mancher Wege mit Rollatoren oder Rollstühlen war sehr beschwerlich bis unmöglich, gutes Schuhwerk sowieso ein Muss. Der Rat hatte daraufhin die Sanierung mehrerer Wege bewilligt. Alle können allerdings nicht auf einmal instandgesetzt werden, wie auch immer wieder seitens des Stadtkämmerers betont wird.

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2016 wurde dann mit der Trockenlegung begonnen, der erste Teil bis zur Kapelle befestigt. 2018 war der 200 Meter lange Hauptweg an der Reihe. 2019 wurde der erste Teil des Kapellenweges gepflastert. Und im vergangen Jahr wurde nahe des Haupteingangs eine komplett neue Anlage mit Gedenkstelen für Urnenbeisetzungen geschaffen, der Weg dorthin entsprechend gepflastert. Außerdem sind über die Jahre einige Nebenwege mit Drainage und Schlacke ausgebessert worden.

Damit ist doch einiges auf den insgesamt fast zwölf Kilometer langen Wege geschafft.

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