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Kosten steigen weiter: Zentralklinik-Bau kostet über 400 Millionen Euro

10.10.2020

Emden /Uthwerdum Das Projekt Zentralklinik wird erneut teurer. Rund 380 bis 410 Millionen soll alleine der Bau des sechsstöckigen Gebäudekomplexes in Uthwerdum bei Georgsheil kosten, schätzen die Architekten des Siegerentwurfes, der gestern in Aurich präsentiert wurde.

Bislang lag die Kosten des Projektes bei rund 350 Millionen Euro. Diese Summe geht aus dem Förderantrag hervor, den die Trägergesellschaft der Kliniken Aurich-Emden-Norden unmittelbar nach dem zweiten Bürgerentscheid im vergangenen Jahr aktualisiert hatte. Zuvor lag die Summe der bezifferten Kosten sogar nur rund 250 Millionen Euro.

Bei der jetzt im Raum stehendenden 410 Millionen Euro handelt es sich allerdings ebenfalls nur um eine vorläufige Hochrechnung. Eine genaue Kostenrechnung soll bis Ende des kommenden Jahres vorliegen. Dann soll der Förderantrag beim Land erneut aktualisiert werden.

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Kritiker des Projektes hatten bereits in der Vergangenheit vor einer Kostenexplosion gewarnt. So hatte etwa die Wählergemeinschaft Gemeinsam für Emden (GfE) bereits Ende 2019 die Gesamtkosten auf über 400 Millionen geschätzt. Sie bestehen auf eine an der Einwohnerzahl orientierte Kostenteilung zwischen Emden und dem Landkreis Aurich beim Bau und beim Betrieb des Klinikums.

Im Vorfeld haben die Stadt Emden und der Landkreis Aurich allein in die Planungskosten bereits rund 30 Millionen Euro investiert. Man agiere auf Augenhöhe und werde sich sowohl die Bau- als auch die späteren Betriebskosten je zur Hälfte teilen, erklärten Aurichs Landrat Olaf Meinen (parteilos) und Emdens Oberbürgermeister Tim Kruithoff (parteilos). Bis Ende des Jahres soll eine Wirtschaftlichkeitsberechnung vorgelegt werden. Parallel dazu werden Standortentwicklungsperspektiven für die bestehenden Kliniken in Emden, Aurich und Norden entwickelt. Die Konzepte sollen am 28. Oktober in einer gemeinsamen und öffentlichen Sitzung von Kreistag und Stadtrat in der Emder Nordseehalle vorgestellt werden.

Die Zentralklinik soll das größte Klinikum Niedersachsens, mit Ausnahme der Unikliniken, werden. Am Wettbewerb hatten sich insgesamt 16 Architektenbüros aus Deutschland und Europa beteiligt. Auch wenn der Sieger - laut Uwe Drost, dem Chef des beauftragten Wettbewerbsbüros, - zu 90 Prozent feststeht, sieht das Vergaberecht vor, dass mit den drei bestplatziertesten Teams nun Vergabegespräche geführt werden. Dabei gehe es auch um das Honorar und flexible Lösungen für erforderliche Nachbesserungen an den Entwürfen, hieß es gestern.

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