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NWZonline.de Sport

BMX-Freestylerin Kim Lea Müller: Über Oldenburger Skate-Halle zur EM-Silbermedaille

15.08.2022

München /Oldenburg Auch zwei Tage nach ihrem spektakulären Silber-Lauf auf der BMX-EM-Anlage in München konnte Kim Lea Müller es nicht so richtig glauben. „Nein, noch nicht“, sagte sie am Sonntag im Gespräch mit unserer Redaktion: „Vielleicht in ein paar Tagen.“ Nach ihrem Wettkampf am Freitag, bei dem die 20-jährige Noch-Oldenburgerin überraschend die erste deutsche Medaille bei den European Championships gewonnen hatte, war sie erstmal nach Frankreich in den Urlaub gefahren – und hat nun Zeit, das Erlebte aufzuarbeiten und zu genießen.

Riskante Tricks

Mit zwei fehlerfreien Läufen und 78,6 Punkten katapultierte sich die junge Frau mit den blonden Zöpfen auf Rang zwei, nur die Tschechin Iveta Miculycova (80,0) war besser. „Die zwei Favoritinnen sind in ihren Runs beide hingefallen, dadurch bekommt man echt viele Punkte abgezogen“, erklärte Müller: „Das war natürlich ein Vorteil für mich. Sonst wären sie wahrscheinlich vor mir gewesen.“ Aber ohne Sturz durchkommen gehört eben zum Wettbewerb. Auch Müller hatte Tricks dabei, die hätten schiefgehen können: „Der 360 barspin war zum Beispiel riskant“, sagte sie – eine ganze Drehung mit Lenkerdrehung. „Und den Backflip habe ich ja auch gemacht, der klappt auch nicht immer. Aber zum Glück ist alles gut gegangen“, freute sich die BMX-Freestylerin über ihre erste internationale Medaille.

Aus deutscher Sicht war eigentlich die Berlinerin Lara Lessmann die Medaillenkandidatin, doch nach kleineren Fehlern musste sie sich mit Platz vier begnügen.

Zwei Jahre Oldenburg

Vor zwei Jahren war Müller zusammen mit ihrem Freund von Remscheid nach Oldenburg gezogen, um beim Verein Backyard und dessen Skatehalle ein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren. Sie arbeitete in Vollzeit in der Halle – zehn der wöchentlichen 38,5 Stunden konnte sie aber für Training nutzen. „Das war perfekt für mich. Ich habe richtig viel gelernt und hatte richtig viel Spaß“, betont Müller, deren Fortschritte sich bereits in einer WM-Teilnahme im Vorjahr bemerkbar machten.

Bald nach Australien

Ihre Oldenburger Zeit ist für Müller inzwischen beendet – nicht aber das Kapitel BMX. Die 20-Jährige ist gerade wieder nach Remscheid gezogen und will im Oktober für eine Weile nach Australien. „Da ist die ganze BMX-Szene noch etwas größer, und es gibt bessere Parks als in Deutschland“, berichtet Müller, die sich auf dem kleinen Fahrrad noch weiter entwickeln will – und gerne im November wieder an der WM teilnehmen möchte. Die ist in Abu Dhabi.

BMX ist „cool“

Die EM in München im Rahmen der European Championships fand Müller „richtig cool“, sowohl die Organisation als auch die vielen Zuschauer. Und: „BMX ist noch nicht so bekannt. Dadurch, dass es hier dabei ist, kriegen es mehr Leute mit, wie cool BMX ist“, ergänzte die 20-jährige Müller.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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