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Technologiezentrum Nordenham: Neue Schwerpunkte und ein neuer Name

10.06.2021

Einswarden Die Neuausrichtung des Technologiezentrums Nordenham (TZN) nimmt Fahrt auf. Dass es die Stadt Nordenham und der Landkreis Wesermarsch, die als Gesellschafter mit gleichen Anteilen die Einrichtung betreiben, damit ernst meinen, spiegelt sich auch in der geplanten Umbenennung wider. Der Beirat hat der Gesellschafterversammlung empfohlen, der 2011 gestarteten Forschungseinrichtung den neuen Namen „Innovationszentrum für Nachhaltigkeit und Produktionstechnologie“ zu geben. Laut TZN-Geschäftsführer Jürgen Mayer soll mit dieser Bezeichnung verdeutlicht werden, dass die Einrichtung ein breites Branchenspektrum abdeckt und das Themenfeld Klima- und Umweltschutz künftig stärker in den Fokus rückt.

Überregionale Strahlkraft

Das passt zu dem grundsätzlichen Bestreben, das bislang vor allem auf Premium Aerotec und den Flugzeugbau fokussierte TZN mehr nach außen zu öffnen und ihm eine überregionale Strahlkraft zu verpassen. Im Zuge der Umstrukturierungen bekommt das TZN auch ein neues Personal- und Organisationskonzept.

Bisher hatte Jürgen Mayer, der im Hauptberuf als Wirtschaftsförderer bei der Stadt Nordenham beschäftigt ist, quasi im Nebenjob die Chefaufgaben im TZN übernommen. Auf fest angestelltes Personal konnte er dabei nicht zurückgreifen. Das ist jetzt anders.

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Drei Mitarbeiter sind inzwischen in dem an der Werftstraße angesiedelten Institut tätig. Dabei handelt es sich um Dr. Olaf Gedrat, der den Posten des Technologischen Beraters bekleidet, sowie um Sara Grajeweski und Cathrine Kniep, die für das Veranstaltungs- und Projektmanagement und für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig sind. Ebenfalls neu ist der Beirat.

Dem von der Gesellschafterversammlung einberufenen Gremium gehören 14 Vertreter regionaler Einrichtungen an. Die Akteure aus verschiedenen Bereichen mit dem Hauptaugenmerk auf Wirtschaftsbetriebe sowie Bildungs- und Forschungsinstitutionen sollen der Gesellschafterversammlung nicht nur mit Rat und Tat zur Seite stehen, sondern auch eigene Vorschläge entwickeln und einbringen.

Zum Vorsitzenden des Beirats wurde Dr. Dieter Meiners ernannt. Der Ingenieur aus Nordenham war früher Mitglied der Geschäftsführung bei Premium Aerotec und hat seit einigen Jahren einen Lehrstuhl an der Technischen Universität Clausthal-Zellerfeld.

Vernetzung vor Ort

„Wir wollen die Interessen und Bedarfslagen aus der Region stärker berücksichtigen“, umschreibt Geschäftsführer Jürgen Mayer die Zielsetzung. Dazu zählen auch eine branchenübergreifende Vernetzung mit den Betrieben vor Ort und eine Abkehr von der einseitigen Ausrichtung auf die Luftfahrtindustrie. Bei der Gründung des TZN vor fast zehn Jahren waren Forschungsprojekte für den Flugzeugbau noch die Zweckbestimmung des TZN gewesen. Doch jetzt verfolgen die Gesellschafter eine andere Strategie – hin zu einer größeren Vielfalt und Außenwirkung.

In diesem Zusammenhang entstand auch die Idee, in dem Gebäude einen außerschulischen Lernort für Technik einzurichten. Für dieses Vorhaben ist, wie berichtet, bereits ein Förderantrag gestellt. Zurzeit ist das TZN mit 14 Mietern zu 75 Prozent ausgelastet. Die meisten Projekte sind auf eine Dauer von drei bis vier Jahren ausgelegt.

Bei dem Bestreben, die Nachhaltigkeit mehr in den Vordergrund zu rücken, hat die TZN-Leitung zum Beispiel die Forschungsthemen Leichtbaumaterialien, Wasserstoffenergie sowie Ressourcenschonung und Abfallvermeidung bei den Fertigungsprozessen im Blick. Bei dem zweiten Schwerpunkt des neuen Konzepts, der Produktionstechnologie, geht es in erster Linie um Automatisierungsvorgänge.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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