Ammerland - „Unser Supermarkt im Ort hatte in den 1980er Jahren etwa 2000 verschiedene Artikel“, erinnert sich Roland Ernst von der Arbeitsgruppe „W.I.M. – Weniger. Ist. Machbar.“ und sagt: „Daraus sind heute über 25 000 geworden. Wir Verbraucher wollen das offenbar so.“ Ohne computergesteuerte Logistik ist das nicht zu bewältigen und ohne feste Verpackungen geht so etwas ebenfalls nicht. Das Problem: Die meisten dieser Verpackungen bestehen aus Plastik, das im Müll landet oder sogar Schadstoffe in die Lebensmittel übergehen lässt.
Die Gruppe „W.I.M. – Weniger. Ist. Machbar.“, deren Mitglieder aus dem ganzen Ammerland kommen, beschäftigt sich mit der Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele (kurz: SDGs) der Vereinten Nationen. Mit der Aktion „Plastiksparen im Ammerland“ sollen gleich mehrere dieser Ziele umgesetzt werden. Die Evangelische Erwachsenenbildung und Engagement Global fördern das Projekt. In dieser NWZ-Serie möchte die Gruppe Tipps geben zur Vermeidung von Plastik im Alltag und für das Thema sensibilisieren.
Unverpackt einkaufen
„Wer seine Umwelt bewahren und sich vor gesundheitsschädlichen Folgen schützen will, kann Einkaufsläden wählen, die generell unverpackte Lebensmittel anbieten“, sagt Roland Ernst. Die Lebensmittel kann jeder Kunde in eigenen Behältern aus Papier, Glas oder Porzellan nach Hause tragen. Auf diese Weise kann man vollkommen plastikfrei einkaufen.
Tipp des Tages Unverpackt ist clever: Einkaufsläden wählen, die generell unverpackte Lebensmittel anbieten. Die Lebensmittel kann jeder Kunde in eigenen Behältern nach Hause tragen. Auf diese Weise kann man vollkommen plastikfrei einkaufen.
Liebe Leserinnen, liebe Leser: Wie vermeiden Sie Plastik im Alltag, welche Tipps haben Sie? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen per E-Mail an an red.rastede@nwzmedien.de oder per Post an Nordwest-Zeitung, Redaktion Rastede, Oldenburger Straße 242, 26180 Rastede.
Die Arbeitsgruppe „W.I.M. – Weniger. Ist. Machbar.“, deren Mitglieder aus dem ganzen Ammerland kommen, beschäftigt sich mit der Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele (kurz: SDGs) der Vereinten Nationen. Mit der Aktion „Plastiksparen im Ammerland“ sollen gleich mehrere dieser Ziele umgesetzt werden.
Alle Tipps der Arbeitsgruppe „W.I.M. – Weniger. Ist. Machbar.“ lesen Sie schon jetzt im Internet unter
Ein verpackungsfreier Supermarkt oder „Unverpackt-Laden“ kommt ohne Einwegverpackungen aus. Diese Shops, Läden und Märkte bieten alle Waren „offen“ oder notfalls in wiederverwendbaren (Pfand-)behältern an. „Kunden können sich die gerade benötigte Menge selbst abfüllen oder einpacken und auf diese Weise plastikfrei einkaufen“, erklärt Roland Ernst. Egal ob Nudeln, Reis, Hülsenfrüchte, Kaffee, Süßwaren, Seife oder Waschmittel: In „Unverpackt-Läden“ bekommt man fast alles als lose Ware.
Behälter selbst mitbringen
Einkaufen ohne Verpackung funktioniert selbst mit Duschgel oder Waschmittel, dank des Prinzips des Selbstabfüllens. „Das Eigengewicht der mitgebrachten Behälter wird vor dem Befüllen in den Unverpackt-Läden abgezogen, so dass man wirklich nur bezahlt, was man mitnimmt“, weiß Roland Ernst und ergänzt: „Und wer gerade keine eigenen Behälter dabei hat, kann im Laden welche erwerben oder ausleihen.“
Lesen Sie hier alle Tipps, wie sich Plastik vermeiden lässt.
