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Plastik Vermeiden Fettiges besser in Glasbehälter umpacken

Ammerland - Die verschiedenen Kunststoffe, die mit unseren Lebensmitteln oder unserer Haut in Berührung kommen, reagieren chemisch sehr unterschiedlich. „Generell geht man davon aus, dass trockene Kälte den geringsten chemischen Austausch zulässt“, sagt Roland Ernst von der Arbeitsgruppe „W.I.M. – Weniger. Ist. Machbar.“.

Die Gruppe, deren Mitglieder aus dem ganzen Ammerland kommen, beschäftigt sich mit der Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele (kurz: SDGs) der Vereinten Nationen. Mit der Aktion „Plastiksparen im Ammerland“ sollen gleich mehrere dieser Ziele umgesetzt werden. Die Evangelische Erwachsenenbildung und Engagement Global fördern das Projekt. In dieser NWZ-Serie möchte die Gruppe Tipps geben zur Vermeidung von Plastik im Alltag und für das Thema sensibilisieren.

Warmes Wasser und Fett lösen Plastikteilchen

Trockene Lebensmittel (zum Beispiel Zucker, Salz, Nudeln oder Hülsenfrüchte), die bei Zimmertemperatur in Kunststoffkontakt gelagert werden, verursachen daher keine gesundheitlichen Schäden. Anders ist der Kontakt im Feuchten zu bewerten.

Auf einen Blick

Tipp des Tages Trocken ist besser als nass: Auch Konservendosen sind auf der Innenseite mit Plastik überzogen. Deshalb sollten getrocknete Lebensmittel (z. B. Bohnen, Erbsen, Mais) bevorzugt werden. Über Nacht eingeweicht sind sie fast wie frisch geerntet. Gläser sind die Alternative.

Liebe Leserinnen, liebe Leser: Wie vermeiden Sie Plastik im Alltag, welche Tipps haben Sie? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen per E-Mail an an red.rastede@nwzmedien.de oder per Post an Nordwest-Zeitung, Redaktion Rastede, Oldenburger Straße 242, 26180 Rastede.

Die Arbeitsgruppe „W.I.M. – Weniger. Ist. Machbar.“, deren Mitglieder aus dem ganzen Ammerland kommen, beschäftigt sich mit der Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele (kurz: SDGs) der Vereinten Nationen. Mit der Aktion „Plastiksparen im Ammerland“ sollen gleich mehrere dieser Ziele umgesetzt werden.

Alle Tipps der Arbeitsgruppe „W.I.M. – Weniger. Ist. Machbar.“ lesen Sie schon jetzt im Internet unter

„Wasser, mehr noch warmes Wasser, löst Partikel aus Kunststoff“, erläutert „W.I.M.“-Mitglied Roland Ernst. Am heftigsten aber reagieren Fette in Kontakt mit Plastik. „Hier ist dringend zu empfehlen, den – wenn nötig – in Plastikfolie eingekauften Käse oder die Wurst schon im Geschäft auszupacken und in ein mitgebrachtes Glas-, Porzellan- oder Metallgefäß umzupacken. Das gleiche gilt für fettigen Fisch“, sagt das Mitglied der Arbeitsgruppe „W.I.M. – Weniger. Ist. Machbar.“.

Auch Konservendosen sind auf der Innenseite mit Plastik überzogen. Deshalb sollten getrocknete Lebensmittel (zum Beispiel Bohnen, Erbsen oder Mais) bevorzugt werden. „Über Nacht eingeweicht, sind sie fast wie frisch geerntet“, erklärt Roland Ernst. Gläser sind die Alternative.

Auch Alufolie ist nicht unbedenklich

Abzuraten ist ferner von übermäßigem Gebrauch von Alufolie. Durch Säure oder Salz lösen sich Aluminiumionen aus der Folie, sie können auf die Lebensmittel übergehen. „Je länger der Kontakt, desto stärker der Übergang“, schreibt etwa die Verbraucherzentrale Bayern.

Apfelmus, Apfelstücke, Tomatenpüree, Rhabarber, Salzhering oder Essiggurke sollten daher nicht mit Alufolie abgedeckt oder aufbewahrt werden. „Einen mit Zitrone beträufelten Fisch auf Alugeschirr zu servieren, ist ebenfalls keine gute Idee“, sagt Roland Ernst.

Das Umweltbundesamt empfiehlt etwa, für Tomaten oder Schafskäse in Salzlake kein Alugrillgeschirr oder Alufolie zu verwenden. Für Fleisch seien die Grillschalen vertretbar, um das Abtropfen von Fett in die Glut und damit krebserregende Stoffe zu vermeiden. Allerdings gelte dann: Salzen und Würzen erst auf dem Teller.

Lesen Sie hier alle Tipps, wie sich Plastik vermeiden lässt.

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