Ammerland - „Selbst kochen macht Spaß, bringt gesunde und leckere Speisen auf den Tisch und schont den Geldbeutel“, sagt Angelika Ernst, Mitglied der Arbeitsgruppe „W.I.M. – Weniger. Ist. Machbar.“, und fügt hinzu: „Fertiggerichte sind dagegen teuer und immer in Plastik verpackt.“
Die Gruppe, deren Mitglieder aus dem ganzen Ammerland kommen, beschäftigt sich mit der Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele (kurz: SDGs) der Vereinten Nationen. Mit der Aktion „Plastiksparen im Ammerland“ sollen gleich mehrere dieser Ziele umgesetzt werden. Die Evangelische Erwachsenenbildung und Engagement Global fördern das Projekt. In dieser NWZ-Serie möchte die Gruppe Tipps geben zur Vermeidung von Plastik im Alltag und für das Thema sensibilisieren.
Verbrauch von Fertignahrung nimmt zu
„Der aktuelle Ernährungsbericht für Deutschland will uns glauben machen, dass 43 Prozent der Bevölkerung täglich zu Hause kochen“, sagt Angelika Ernst. Befragt wurden allerdings nur 1017 Personen ab 14 Jahren. Gleichzeitig hat sich der Verbrauch von Fertignahrung in Deutschland von 2005 bis 2014 nahezu verdoppelt auf knapp eine Million Tonnen.
Tipp des Tages Spaßfaktor – Selbst und günstig kochen: Selbst kochen macht Spaß, bringt gesunde und leckere Speisen auf den Tisch und schont den Geldbeutel. Fertiggerichte im Lebensmittelhandel dagegen sind teuer und immer in Plastik verpackt.
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Die Arbeitsgruppe „W.I.M. – Weniger. Ist. Machbar.“, deren Mitglieder aus dem ganzen Ammerland kommen, beschäftigt sich mit der Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele (kurz: SDGs) der Vereinten Nationen. Mit der Aktion „Plastiksparen im Ammerland“ sollen gleich mehrere dieser Ziele umgesetzt werden.
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„Ich bin leidenschaftliche Markteinkäuferin. Die Berge von frischem, knackigem, buntem Gemüse und Obst, das Meer von Blumen im Sommer machen mir jeden Donnerstag gute Laune“, schildert Angelika Ernst. Leider sind Berufstätige wegen der Öffnungszeiten meist von diesem Vergnügen ausgeschlossen. Sie können nicht so einfach unverpacktes Gemüse und Obst nach Hause zum Kochtopf tragen.
Zeit nehmen fürs Kochen
„Selbst kochen scheitert auch oft am engen Zeitplan oder an der eigenen Bequemlichkeit“, sagt „W.I.M.“-Mitglied Angelika Ernst. Trotzdem liegt Kochen im Trend, wofür die unzähligen TV Kochshows ein untrügliches Zeichen sind. Warum also nicht zum Hobbykoch oder zur Hobbyköchin werden und am Herd mit gesunden Lebensmitteln experimentieren – gegebenenfalls auch aus dem Supermarkt. „Das macht Spaß, ist entspannend und spart das Geld, das sonst für Fertiggerichte aus der Dose, Tiefkühltruhe oder sonstiger Verpackung ausgeben werden müsste“, sagt Angelika Ernst.
Obendrein können mit der Verpackung Plastikbestandteile auf dem Teller landen. Die Kunststoffverpackung findet sich zudem später auf den Müllkippen wieder. „Und da liegt schon genug“, sagt Angelika Ernst.
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