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Bebauung Der Sandkuhle So soll es in Dangast bald aussehen

Dangast - Die 35 Appartements auf dem Gelände der ehemaligen Kuranlage Deichhörn in Dangast sind bald fertig, jetzt soll es in der Sandkuhle weitergehen. Grünes Licht für die Aufstellung des Bebauungsplanes hat der Planungsausschuss in seiner Sitzung am Dienstag in der Weberei gegeben. Zuvor hatte Projektentwickler Dirk Onnen den Plan vorgestellt.

39 Häuser

Der Plan sieht eine Bebauung mit 51 Wohneinheiten in 39 Häusern vor, die sich östlich und westlich einer Anliegerstraße erstreckt. Sie durchquert das Gelände in Nord-Südrichtung und stellt den Anschluss an die bereits vorhandenen Bauabschnitte her. Die Straße ist als Anliegerstraße konzipiert, aber für Radfahrer und Fußgänger frei.

„Keine Monotonie“

Geplant ist eine lockere Bebauung mit unterschiedlichen ein- und zweigeschossigen Häusertypen, vom opulenten bis zum 75-Quadratmeter-Haus mit roten oder gelblichen Steinen. „Wir wollen keine Monotonie erzeugen“, sagte Dirk Onnen.

Die Nutzung der Anlage soll als Ferienwohnungsnutzung festgelegt werden, wobei eine maximale Dauerwohnnutzung von 20 Prozent beantragt wurde.

210 Betten sollen in dem neuen Gebiet entstehen, zusammen mit den drei anderen Bauabschnitten sollen insgesamt 661 neue Betten in Dangast entstehen.

Lesen Sie auch: Dangast – das gespaltene Dorf

Das Feuchtbiotop in der ehemaligen Sandkuhle wird erhalten, allerdings soll der gesetzliche Schutzstatus aufgehoben werden. Es soll ein Ersatz an anderer Stelle geschaffen werden. Zudem soll in dem neuen Wohngebiet eine große Grünfläche freigelassen werden, die der Natur zur Verfügung steht, kündigte Dirk Onnen an.

Altlasten entfernt

Die Altlasten an der Böschung zur Saphuser Straße werden entfernt. Dafür müssen die Bäume gefällt werden, kündigte Onnen an.

„Für sehr gelungen“ hält die Mehrheit des Planungsausschusses laut Hergen Eilers (CDU) den Plan und stimmte der Aufstellung des Bebauungsplanes gegen die Stimmen von Grünen und Zukunft Varel zu.

„Ich würde mir wünschen, dass wir im Frühjahr nächsten Jahres beginnen können“, sagt Andrea Peters von der Peters Wohnbau GmbH & Co. KG, aber zunächst muss der Plan von den Gremien abgesegnet werden.

Wohnungen und Gastronomie

Während über die Pläne für die Bebauung der Sandkuhle noch in den Gremien entschieden werden muss, geht es im dritten Bauabschnitt kräftig voran: Im Bereich des alten Restaurant- und Saalgebäudes der Kuranlage Deichhörn entstehen Ferienappartements und eine Gastronomie.

35 Appartements werden in dem großen Gebäudekomplex entstehen. Im südlichen Bereich ist eine Gastronomie geplant. Der Betreiber steht noch nicht fest, sagte Andrea Peters von der Peters Wohnbau GmbH & Co. KG. Der Komplex soll noch in diesem Jahr fertig werden, kündigte sie an.

Ein Komplex mit 35 Wohnungen entsteht dort, wo sich früher der Kursaal befand. Der Brunnen bleibt erhalten und wird mit grauen Steinen an das Gebäude angepasst. Bild: Berwing

Ein Komplex mit 35 Wohnungen entsteht dort, wo sich früher der Kursaal befand. Der Brunnen bleibt erhalten und wird mit grauen Steinen an das Gebäude angepasst. Bild: Berwing

Mittig vor der Wohnanlage soll ein öffentlicher Platz bestehen bleiben, der beispielsweise auch für kleinere Veranstaltungen oder Märkte genutzt werden könnte. Auch einen Brunnen wird es dort künftig wieder geben.

Wie die Wohnungen der ersten beiden Bauabschnitte sind auch die 35 Appartements in diesem Komplex bereits verkauft, freut sich Andrea Peters, „dieses riesige Projekt ist eine Erfolgsgeschichte und ein riesiger Wirtschaftsfaktor für die Region“.

Auch für die 51 neuen Wohnungen in der Sandkuhle gebe es bereits viele Vormerkungen.

Traute Börjes-Meinardus
Traute Börjes-Meinardus Redaktion Varel
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